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Wenn Küken, Küken aus dem Ei holen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 01.05.2021 / 10:01 von rp/pm

Sie piepen, sie picken und sie sind so schön weich. Die 13 Hühnerküken, die in der DRK-Kita „Rasselbande“ in Genthin zur Welt gekommen sind und nun von einer Familie adoptiert und in einem echten Hühnerstall einquartiert werden.

Dass es diese 13 Küken gibt, ist dem Projekt „Vom Ei zum Küken“ zu verdanken, bei dem die Kita Kinder der Gruppe 5 den Entwicklungsweg vom Ei zum Küken miterleben konnten. Als im März ein Brutkasten und 30 Hühnereier in die Kita kamen, begann für die Kinder eine aufregende und spannende Zeit, in der von den Kindern viel Empathie, Wissbegierde und Verantwortungsbewusstsein ausging. Täglich, so beschreiben die Erzieherinnen der DRK-Kita „Rasselbande“, die Ernsthaftigkeit, die bei den Kindern vorherrschte, wurden Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Brustkasten kontrolliert.

Selbst am Wochenende ließen es sich die Kinder nicht nehmen, in die Kita zu kommen, um den Brutkasten zu überprüfen. Und weil die Kinder nicht selbst auf den Eiern sitzen konnten, nutzten sie die 21 Tage der Brutphase dafür, echte Hühnerspezialisten zu werden. Neben Sach- und Bilderbüchern aus der Stadtbibliothek legten sie einen Schlupfkalender an, an dem jeden Tag ein Ei abgestrichen werden konnte. Sie bastelten Küken und Hühner, lernten etwas über die Anatomie des Huhnes und sie gestalteten ein Hühnerbuch.

So verging die Zeit bis zu dem Zeitpunkt, als die ersten Küken mit ihren Schnäbeln die Eierschale durchbrachen, beinahe wie im Fluge. Dass sich die Küken für ihren Geburtstag einen Montag aussuchten, freute die Kinder umso mehr. So hatten sie eine ganze Woche Zeit, um die täglichen Fortschritte miterleben zu können. Wie groß waren die Kinderaugen, als nach und nach 13 Küken aus den Eiern schlüpften und piepend durch die Scheibe des Brutkastens in die Welt hinausblickten.

Sofort galt alle Aufmerksamkeit der Kita-Küken den kleinen Hühner-Küken. Mit speziellem Kükenfutter, täglich frischem Wasser und einem regelmäßigen Kehraus der Kiste, in denen die kleinen Küken ein Zuhause gefunden hatten, behüteten die Kitakinder ihre Schützlinge. Gewissenhaft, mit vielen Streicheleinheiten versorgt, zeigten sich alsbald erste Boten des Federkleides, das die Küken als Hühner tragen werden. Auch das ein großer Moment. Tag um Tag verwandelten sich die Pflegekinder, wurden flauschig und neugieriger.

Da fiel der Abschied nicht immer leicht. Wenn auch die Küken gehen und bald selbst die ersten Eier legen, die Kinder der DRK-Kita „Rasselbande“ werden viel von diesem Projekt behalten. Sollten Sie also Fragen rund um das liebe Federvieh haben, fragen Sie doch die Kinder der DRK-Kita „Rasselbande“, Gruppe 5.

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Bilder


  • Die Eier werden markiert, um später die unbefruchteten aussortieren zu können. Foto: DRK-RVMDJL / Kita „Rasselbande“

  • Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit mussten konstant sein, das kontrollierten die Kinder täglich und regelmäßigFoto: DRK-RVMDJL / Kita „Rasselbande“

  • Es war soweit. Die ersten Küken schlüpften. Neugierig und mit strahlenden Augen verfolgten die Kinder den Kampf der Küken durch die Schale und in die Welt. Foto: DRK-RVMDJL / Kita „Rasselbande“

  • Neugierig, wie die Kinder selbst, erkundeten die Küken ihre Welt. Foto: DRK-RVMDJL / Kita „Rasselbande“

  • Ganz vorsichtig und behutsam wurden die Küken gehalten und in ihr Übergangsquartier gebracht. Foto: DRK-RVMDJL / Kita „Rasselbande“ Foto: DRK-RVMDJL / Kita „Rasselbande“


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