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Stadt Burg: Stadt investiert über 50.000 Euro in den Wachschutz des Flickschuparks - Das Geld fehlt an wichtigeren Stellen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 18.08.2020 / 09:06 von rp

Immer wieder fällt der Burger Flickschupark der Zerstörungswut einiger Weniger zum Opfer. So wurden erst am vorletzten Wochenende zwei Schilder aus ihrer Verankerung gerissen. Dabei investiert die Stadt Burg, nach eigenen Aussagen, über 50.000€ jährlich in die Sicherheit des Parks. Unterm Strich fällt das Ergebnis des Sicherheitskonzeptes allerdings ernüchternd aus.

Im Namen der Stadt und des Bürgermeisters, Jörg Rehbaum, antwortete der Pressesprecher der Stadt Burg, Bernhard Ruth, auf unsere Fragen zur Lage im Flickschupark.

Meetingpoint Jerichower Land: Wie hoch ist die Summer der Sachschäden, die seit 2018 im Park durch die Stadt getragen werden mussten?

Bernhard Ruth: "Sachbeschädigungen waren bereits vor der LAGA, d.h. in der Gestaltungsphase zu beklagen und mussten auch im Verlauf der Veranstaltung verzeichnet werden. Es werden Bänke beschädigt, hier gab es einen Totalausfall mit einem Wiederbeschaffungswert von ca. 1.300,00 €, Papierkörbe werden zerlegt, (Wiederbeschaffung 900,00 €), Figuren am Wegrand um-, und/oder in die Ihle geworfen, Pflanzen herausgerissen, Schilder beschmiert und beschädigt. Die Gesamtsumme lässt sich leider nicht so einfach beziffern, da viele der Beschädigungen durch geschickte Hände der Bauhofmitarbeiter beseitigt werden, ohne dass hier Hilfsmittel einzeln aufgeschlüsselt werden können."

Meetingpoint Jerichower Land: Welchen Wert haben die am Wochenende herausgerissenen Schilder?

Bernhard Ruth: "Auch diese Werte können nicht explizite benannt werden, da sie u. U. auch von Partnern der LAGA beigestellt wurden. Natürlich wird der Bauhof versuchen die Schilder wieder instand zu setzen, soweit das möglich sein sollte. Schmierereien werden entfernt. Eine Wiederbeschaffung scheint unter der derzeit angespannten Haushaltslage wenig realistisch."

Meetingpoint Jerichower Land: Welche Kosten und Anstrengungen stemmt die Stadt jährlich, um die Sicherheit und Integrität des Parks zu gewährleisten?

Bernhard Ruth: "Die Kosten des Bewachungsvertrages Firma PSK Sicherheit für die Parkanlagen belaufen sich auf 53.550 €/Jahr (zusätzlich der Einsatz der Parkwächter)

Meetingpoint Jerichower Land: Gibt es Anweisungen, wie der Wachschutz beim entdecken eines Verstoßes sich verhält? Greift der Wachschutz selbst ein oder wartet er auf die Verstärkung durch die Polizei?

Bernhard Ruth: "Es gibt ein Bewachungskonzept, das die Maßnahmen festhält und wo Schwerpunkte auch festgehalten sind wie Alarmverfolgung durch die Notrufzentrale des Wachschutzes, Koordinierung der Angriffe auf das Gelände mit der Polizei, Anschließend Reporting mit den Auftraggebern und Abstimmung mit der Polizei zur Strafverfolgung hier Foto/Videomaterial, Sicherungsmaßnahmen."

Meetingpoint Jerichower Land: Sieht die Stadt Burg hier Handlungsbedarf und gibt es bereits neue Überlegungen, dem Problem vor Ort nachzugehen?

Bernhard Ruth: „Die Stadt wird auch in Zukunft Vandalismusschäden verfolgen, versuchen etwaige Täter zu ermitteln. Dies ist schwierig da oft Gesichter auf Videoaufnahmen nicht erkennbar sind (Dunkelheit, Vermummung). Eines sollte jedoch allen Einwohnern (auch denen die dieser Zerstörungswut freien Lauf lassen) klar sein.

Die Parkanlagen wurden mit großem Aufwand saniert und liebevoll hergerichtet. Sie gehören uns allen und sollen zur Erholung dienen. Irgendwann möchten sich auch die „Täter von heute“ dort mal (vielleicht mit ihren Kindern) erholen.

Alle Mittel die für die Beseitigung dieser Schäden eingesetzt werden, fehlen der Gemeinschaft an anderer Stelle für sinnvollere Projekte.“

Fazit: Die Stadt Burg kann teilweise nur machtlos zusehen und ist oftmals nicht in der Lage die Vandalen dingfest zu machen. Immer wieder muss Geld in die Hand genommen werden, welches an anderer Stelle dringend benötigt wird nur um den Ist-Zustand des Parks zu erhalten.

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Bilder



  • Angezündeter Holzfisch, Quelle: Polizei

  • Foto: Leser Robin


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