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Vereinsvorstellung: Burger Ballspiel Club 08 e.V.

Theater
  • Erstellt: 15.07.2020 / 07:28 Uhr von cl
Wir stellen euch die Macher aus dem Jerichower Land vor! Viele engagierte Vereine gibt es in unserer Region. Heute geht es um einen sportlichen Verein: den Burger Ballspiel Club 08. Der über 300 Mitglieder starke Verein hat schon so einige bekannte und erfolgreiche Sportler hervorgebracht.

Darüber und welche weiteren Erfolge der Verein bisher feiern durfte, berichtet Geschäftsstellenleiter Maik Plünnecke für euch:

Meetingpoint JL: Wie lange gibt es euren Verein schon und wie viele Mitglieder habt ihr aktuell?

Maik Plünnecke: Der Verein wurde 1908 gegründet und hatte unter verschiedenen Gesellschaftssystemen verschiedene Namen (SF Burg, Einheit Burg, Einheit/Empor Burg). Seit 1991 heißen wir nun wieder Burger BC 08 e.V.. Aktuell haben wir 320 Mitglieder. Davon sind 140 unter 18 Jahre jung.

Meetingpoint JL: Was sind die Hauptaktivitäten eures Vereins?

Maik Plünnecke: Die größte Abteilung stellt die Abteilung Fußball. Hier bestehen aktuell 2 Herrenmannschaften, 6 Nachwuchsmannschaften und zwei Freizeit-Mannschaften für ältere Sportfreunde. Hinzu kommt die Abteilung Tischtennis. Hier konnte im letzten Jahr sogar die Jugendabteilung aktiviert werden. Weiterhin gründete sich Anfang 2020 wieder eine Abteilung Basketball. Neben den sportlichen Aktivitäten sind wir eigenständig für die Unterhaltung der größten Sportanlage in Burg verantwortlich.

Meetingpoint JL: Auf welche Highlights könnt ihr in eurer Vereinsgeschichte zurückblicken?

Maik Plünnecke: Sieht man sehr weit in die sportliche Historie zurück, dann muss man das Jahr 1948 nennen. Hier spielten die Fußballer um die Ostzonenmeisterschaft mit und scheiterten erst im Halbfinale knapp. In den einzelnen Jahrzehnten gab es immer wieder mal Höhepunkte. In den 1970er Jahren war die erste Herrenmannschaft Dauergast in der damaligen Bezirksliga Magdeburg. Dies war immerhin die dritte Liga der DDR. Anfang der 1980er Jahre ist sicherlich das Freundschaftsspiel gegen Carl Zeiss Jena mit dem damaligen Trainer Hans Meyer beachtenswert. Auch der erstmalige Aufstieg in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt 1994, das Erreichen des Halbfinals im Landespokal 1995, die Freundschaftsspiele gegen den 1. FC Magdeburg, das Pokalspiel gegen den HFC, der Besuch des WM- Pokals und viele Erfolge im Nachwuchsfußball gehören dazu. Nicht zuletzt brachte der Verein auch immer wieder Talente mit Karrieren im "großen" Fußball hervor. Namen wie Wolfgang Seguin, Günter Hirschmann, Carsten Müller oder aktuell Enis Bytyqui gehören dazu.

Meetingpoint JL: Gibt es besondere Traditionen?

Maik Plünnecke: Unsere Tradition ergibt sich schon aus der langen Geschichte des Vereins. Wir bewahren uns unsere Farben blau-weiß, erinnern an vergangene Erfolge und erfolgreiche Sportler und wollen für Burg ein würdiger und stolzer Vertreter im Sport sein.

Meetingpoint JL: Warum lohnt es sich, in eurem Verein Mitglied zu werden?

Maik Plünnecke: Zunächst können bei uns drei verschiedene Sportarten organisiert ausgeführt werden. Fußball, Tischtennis und Basketball. Mit unserer Sportanlage und der Ausstattung mit entsprechenden Trainings- und Wettkampfmaterialien bieten wir hervorragende Bedingungen für die Ausübung des Sports. Zudem haben wir engagierte Trainer und Trainerinnen, ehrenamtliche Helfer und einige Unterstützer aus der heimischen Wirtschaft.

Die Beiträge erscheinen uns, trotz der Belastung aus dem Betrieb der Sportanlage, sozialverträglich. Jedes Mitglied kann seine Vorstellungen, Aktivitäten und Ideen mit einbringen. In der Gemeinschaft ist Sport besonders schön und schafft viele Erlebnisse, neue Bekanntschaften und Freundschaften.

Meetingpoint JL: Vor welchen Herausforderungen steht der Verein in den nächsten Monaten und Jahren eventuell?

Maik Plünnecke: Die größte Herausforderung wird die Erhaltung und Modernisierung der Sportanlage im Flickschupark sein. Da sich z.B. auch die Stadt Burg momentan sehr bescheiden um dieses Thema kümmert, ist nicht abzusehen, wie lange der Verein dies noch leisten kann. Möglicherweise kommt durch die Wirtschaftskrise erschwerend der Ausfall des ein oder anderen Sponsors noch hinzu. Andere Themen sind aber auch das veränderte Freizeitverhalten bei Kindern und Jugendlichen, die Gewinnung von ehrenamtlich Tätigen gerade auf Vorstandsebene und die Digitalisierung.

Meetingpoint JL: Wie hat die Corona-Krise die Vereinsarbeit beeinflusst?

Maik Plünnecke: Die Verantwortlichen mussten sich mit den Vorschriften und Verordnungen vertraut machen und diese umsetzen. Trainer und Trainerinnen konnten nur "Hausaufgaben" ohne persönlichen Kontakt aufgeben. Die Sportanlage wurde geschlossen. Das gesamte Wettkampfprogramm ab März fiel weg. Eine Pflege der Gemeinschaft war wie sonst gewohnt nicht mehr möglich. Ziel der Aktivitäten war es, möglichst alle Sporttreibenden "bei Laune" zu halten und die Wiederaufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes vorzubereiten.

Bilder

Foto: Burger Ballspiel Club 08 e.V.
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