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Einreisestopp für ausländische Erntehelfer

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Stadtgeschehen

Erstellt: 25.03.2020 / 14:23 von mz

Ab heute 17 Uhr dürfen keine Erntehelfer und andere Saisonkräfte aus Polen oder Bulgarien mehr nach Deutschland einreisen. Das hat das Bundesinnenministerium heute beschlossen. Das trifft auch etliche Landwirtschaftsbetriebe bei uns im Jerichower Land hart.

Patrick Wolter von der Agrargenossenschaft Hohenseeden/Parchen sagte dem Meetingpoint, dass es dadurch Einschnitte in seinem Betrieb und sicherlich auch bei anderen Landwirten geben werde. Er versucht aber die Situation besonnen anzugehen, denn täglich gibt es neue Regelungen und Einschränkungen. Diese müssen in Ruhe angegangenen und umgesetzt werden.

Wolter sagte auch, dass die Hauptsaison des Spargels außerdem erst Mitte April sein werde. Von daher sei noch etwas Zeit geeignete Erntehelfer zu finden.
Er muss in diesem Jahr auf deutsche Erntehelfer zurückgreifen. Dazu hatte er in den vergangenen Tagen auch reichlich Anfragen, unter anderem von Friseurinnen und Studenten aber auch aus der Gastrobranche erhalten.

Besonders Menschen, die derzeit ihren Job auf Grund der Coronakrise nicht ausüben können und in Kurzarbeit sind, fragten bei dem Spargelbauern in Hohenseeden an. Über das Interesse freute sich Wolter sehr, es zeige, dass sich Menschen engagieren wollen. In den nächsten Tagen wird Wolter entscheiden,  wie viele Mitarbeiter für die Spargel-und die danach anstehende Erdbeerernte benötigt werden. In der kommenden Woche rechnet der Spargelanbauer mit dem ersten Spargel in diesem Jahr.

Für die Spargelernte waren auf den Feldern entlang der B1 zwischen Hohenseeden und Parchen im vergangenen Jahr 120 polnische Erntehelfer in Einsatz.

Wie lange das Einreisverbot für ausländische Erntehelfer gilt steht noch nicht fest.

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Bilder


  • Patrick Wolter von der Agrargenossenschaft Hohenseeden/Parchen.


Kommentare (2)

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v-lenza schrieb um 15:41 Uhr am 25.03.2020:

Anfragen sind das Eine, wer nach 1 bis 2 Wochen noch dabei ist das Andere.
Spargel stechen bei Sonne, Wind u. Wetter ist ein harter Job der arg in den Rücken geht u. viele Erststecher mit Sicherheit an ihre körperlichen Grenzen bringen wird. Die Entlohnung dafür ist noch eine anderes Thema...

Ruko schrieb um 15:34 Uhr am 25.03.2020:

Wunderbar, dann können wir jetzt mal fleißig beobachten, wie wichtig den Einheimischen ihr Spargel und auch andere Ernteerzeugnisse selber sind und wer den betroffenen Landwirten nun unter die Arme greift. Jede Hand zählt! Zu Hause dürften ja nun wirklich genügend potenzielle Arbeiter zur Verfügung stehen, welche bei Tätigkeiten auf dem Acker etc. auch nicht regelwidrig arbeiten und für solche Arbeiten nun in Frage kommen. Viele würden vielleicht auch mal wieder zur Realität zurückkehren und ersteinmal feststellen, wie gut sie es an ihrem eigenen Arbeitsplatz eigentlich haben, wenn sie mal auch nur einen Tag bei Wind- und Wetter, kalten oder heißen Temperaturen, körperlich hart schuften. Wenn auch der Fleiß der Hilfskräfte lobenswert ist und für diese nun eine vielleicht wichtige und interessante Einnahme wegbricht, sind mit oder ohne unsere gegenwärtige "Corona-Krise" genügend Menschen hier, welche man so beschäftigen könnte, da diese auch sonst nur dem Sozialstaat auf der Tasche liegen und ich meine nicht Leute, welche tatsächlich Hilfe benötigen.