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Jahresanfangsinterview mit Bürgermeister Jörg Rehbaum

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Interview

Erstellt: 16.01.2020 / 12:07 von mz

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt und schon stehen viele neue Projekte in der Stadt Burg und deren Ortschaften an. Wir haben dazu mit Bürgermeister Jörg Rehbaum gesprochen. Wir haben ihn aber auch gefragt, welche Herausforderungen es 2019 zu bewältigen gab. Hier sind seine Antworten, ungekürzt und in volle Länge:

1.) Meetingpoint JL: Was waren aus Ihrer Sicht die drei besten Ereignisse für die Gemeinde/Stadt in 2019 und warum?

Bürgermeister der Stadt Burg Jörg Rehbaum:
"Auch das Jahr 2019 und damit das erste Jahr nach der Landesgartenschau, war sowohl aus kultureller als auch aus städtebaulicher Sicht ein sehr erfolgreiches Jahr. Drei in meinen Augen besonders herausragende Ereignisse waren:

• Die Veranstaltungsreihe in den Parks und Gärten der Stadt Burg, angefangen vom „Frühlingserwachen“ über das „Lichterfest“ bis hin zur „Vereinten Weihnacht“. Was mir an dieser Veranstaltungsreihe besonders gefallen hat war, dass sie durch viele Schultern getragen wurde. All diese Veranstaltungen konnten in der Qualität nur gelingen, weil sich engagierte Vereine, die Stadt Burg, insbesondere mit dem Fachbereich für Kultur und Tourismus sowie dem Bauhof, aber auch viele weitere freiwillige und ehrenamtliche Helfer tatkräftig in die Organisation und die Durchführung dieser Veranstaltungen eingebracht haben. Für diese gemeinschaftliche Leistung zolle ich allen Beteiligten meinen Respekt und danke herzlich für dieses Engagement! Dieses Zusammenspiel und Engagement machen Mut für die Zukunft und geben Gewissheit, dass wir auch in den kommenden Jahren unseren Burger Bürgern und gern auch vielen Touristen interessante Veranstaltungen bieten können.

• Die Botschaft, dass Burg wieder Regimentsstandort wird. Das erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit. Stolz sind wir darauf, dass wir unsere über 300-jährige Burger Militärtradition nunmehr als Regimentsstandort fortsetzen können und dankbar dafür, dass seitens der Bundeswehr unsere Burger Standortvorteile hier in Burg, aber auch unser stets hervorragendes Zusammenwirken unseren Militäreinrichtungen in dieser Art und Weise gewürdigt werden. Mit der Wiedereinrichtung des Regiments wird unser Bundeswehrstandort deutlich ausgebaut, es entstehen viele neue Dienstposten und damit auch Arbeitsplätze und Burg wird einmal mehr über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

• Dass wir wieder eine „Scharfe Ecke“ haben. Natürlich ist dieses Bauprojekt „Scharfe Ecke“ und auch das Rolandquartier insgesamt ein rein privatwirtschaftliches Projekt. Dennoch haben wir es hier mit der berühmtesten Ecke und dem sprichwörtlichen Wohnzimmer unserer Stadt zu tun. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie vor gut neun Jahren die Emotionen hochschlugen, als die Scharfe Ecke abgerissen werden musste.

In den Jahren darauf folgten zahlreiche Diskussionen in denen es darum ging, wie diese Ecke und diese wichtige städtebauliche Platzkante wieder hergerichtet werden können. Nunmehr ist ein imposanter Anfang getan und ich freue mich schon auf den Tag, an dem das Gesamtensemble „Rolandquartier“ im neuen Glanz erstrahlt," so Rehbaum.

2.) Was waren die größten drei Herausforderungen?
Bürgermeister der Stadt Burg Jörg Rehbaum:


"Um die Entwicklung einer Stadt vorantreiben zu können, muss man sich den damit verbundenen Herausforderungen stellen und sie meistern.

• In 2019 haben wir wieder sehr viel Geld in unsere städtischen Einrichtungen investiert. Die größte Herausforderung dabei war es, alle Bauprojekte unserer Stadt im Auge zu behalten. Die wesentlichsten Investitionen 2019 waren die Sanierung unserer Kindertagesstätten, bei denen wir einen großen Schritt vorangekommen sind. Ebenso anspruchsvoll war und ist die Sanierung der verbliebenen Gebäude auf dem ehemaligen Schlachthofgelände und deren Umgestaltung zum zukünftigen Sitz des Bauhofes bzw. zum Jugendklub. Es gab in 2019 aber auch noch viele weitere kleinere Neubau- und Sanierungsmaßnahmen die weniger öffentlichkeitswirksam geworden sind und trotzdem zur Erneuerung und Weiterentwicklung unserer Stadt beigetragen haben.

• All diese Bauprojekte parallel abzuarbeiten, hat meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zur Belastungsgrenze beansprucht. Das liegt weniger an der eigentlichen Baubegleitung sondern vielmehr daran, dass die Aufwendungen zur Akquirierung von Fördermitteln und deren ordnungsgemäße Verwendung und Abrechnung immer umfänglicher und anspruchsvoller werden. Trotzdem wurden auch diese Aufgaben gut gemeistert und es konnten Erfahrungen gesammelt werden, um auch für zukünftige Herausforderungen gewappnet zu sein.

• Ebenso anspruchsvoll ist es, den städtischen Haushalt Jahr für Jahr so zu gestalten, dass wir auch zukünftig im hohen Maße in die Entwicklung unserer Stadt investieren können. Die seitens des Landes, des Bundes und der EU für Investitionen auf der kommunalen Ebene zur Verfügung gestellten Mittel werden tendenziell geringer werden. Die Kommunen sind daher gezwungen weitergehende Sparmaßnahmen zu ergreifen, freiwillige Aufgaben zu reduzieren bzw. Abgaben und Steuern zu erhöhen. Auch die Stadt Burg wird sich zukünftig diesem Druck nicht vollständig entziehen können, jedoch werden wir alles Machbare dafür tun, um in der Zukunft ohne Steuererhöhungen auszukommen.

3. Meetingpoint JL: Welche Ziele gibt es in Ihrer Stadt/Gemeinde für 2020? Bürgermeister der Stadt Burg Jörg Rehbaum:

"Die Ziele und Herausforderungen für 2020 werden die gleichen sein wie für 2019. Auch in 2020 wollen wir unseren städtischen Gebäudebestand weiter sanieren und Straßen grundhaft ausbauen. Die größten Bauprojekte werden die Schwimmhalle, die Grundschule und die Sporthalle in Burg Süd, der Ausbau der Oberstraße und der Klosterstraße und die Neugestaltung unseres zentralen Omnibusbahnhofes sein. Insgesamt werden wir ca. 12 Millionen € und damit ca. 27 % unseres Ergebnishaushaltes in unsere Stadt investieren.

Eine derart hohe Investitionsquote sucht in unserem Landkreis, vermutlich aber auch im Land Sachsen-Anhalt ihresgleichen. Ich bin darum der Meinung dass wir Burger stolz darauf sein können, was wir in den vergangenen Jahren schon geschafft haben und mit Zuversicht das anpacken können," so Rehbaum.

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Bilder


  • Bürgermeister Jörg Rehbaum, Foto: privat


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