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Staatssekretär Ude reist mit Delegation nach Moskau und St. Petersburg

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Stadtgeschehen

Erstellt: 08.09.2019 / 11:06 von mz/pm

Trotz anhaltender politischer Spannungen zwischen der EU und Russland wird Staatssekretär Dr. Jürgen Ude mit knapp 20 Vertreterinnen und Vertretern aus Sachsen-Anhalts Wirtschaft und Wissenschaft heute zunächst nach Moskau und im Anschluss nach St. Petersburg reisen.

Ziel der Delegationsreise vom 8. bis 13. September ist es, wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperationen zu beleben. „Wir wollen mit dieser Reise ein Signal für einen verstärkten Austausch zwischen beiden Ländern setzen“, erklärt Ude. „Auch wenn in manchen politischen Fragen erhebliche Meinungsverschiedenheiten bestehen, haben wir langfristig ein großes Interesse an einem partnerschaftlichen Verhältnis zu Russland.“

Bereits am Montag wird die Delegation aus Sachsen-Anhalt unter anderem vom russischen Vize-Industrieminister Wassiliy Osmakow in Moskau empfangen. In den Folgetagen stehen Gespräche im russischen Wissenschaftsministerium und ein Unternehmensbesuch beim deutschen Pumpen- und Armaturen-Hersteller KSB auf dem Programm. Der weltweit tätige Konzern unterhält auch ein Werk in Halle.

Darüber hinaus wird die Delegation das russische Innovationszentrum Skolkovo besichtigen – ein Forschungs- und Industriegebiet nach US-Vorbild des Silicon Valley. 300 Tech-Start-ups haben mittlerweile einen Sitz auf dem Gelände, darunter einige der russischen „Top 10“ auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Zum Abschluss der Reise besucht die Delegation in St. Petersburg unter anderem die staatliche Universität und die staatliche Wirtschaftsuniversität.

Im Wissenschaftsbereich bestehen bereits vielfältige Verbindungen zwischen Hochschulen und Universitäten beider Länder. Die Delegationsreise soll dazu dienen, die Beziehungen zu vertiefen und auszubauen, etwa mit Blick auf den Austausch von Wissenschaftlern und Studierenden. Mitglieder der Delegation sind deshalb auch Vertreter der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Anhalt. Wirtschaftsseitig nehmen Mitarbeiter der Industrie- und Handelskammern Magdeburg und Halle-Dessau sowie mehrere Unternehmensvertreter an der Reise teil.

2018 exportierten Unternehmen aus Sachsen-Anhalt Waren im Wert von 315 Millionen Euro nach Russland. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um pharmazeutische und chemische Erzeugnisse, Kunststoffe, Fahrzeugkomponenten, Papierwaren und Maschinen. Der Anteil am Gesamtexport Sachsen-Anhalts lag bei 1,93 Prozent, im Export-Ranking belegt der russische Markt seit den 1990er Jahren einen eher nachrangigen Platz (2018: Platz 15).

Im Import-Ranking liegt Russland hingegen auf Platz eins, im Wesentlichen durch Rohstofflieferungen begründet. 2018 wurden Güter im Wert von 4,9 Milliarden Euro eingeführt, vor allem Erdöl und Erdgas. Der Anteil am Gesamtimport Sachsen-Anhalts lag bei 25,89 Prozent.

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