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Vorstellung Genthiner Bürgermeisterkandidaten: Alexandra Adel

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Interview

Erstellt: 15.04.2018 / 08:12 von mz

Heute in zwei Wochen wird in Genthin ein neuer Bürgermeister gewählt. Wir haben dazu die Kandidaten befragt. Heute im Laufe des Tages posten wir die Interviews der einzelnen Kandidaten. Dabei geht es u.a. um die Zukunft der Schulen und Kitas in Genthin und den Ortschaften, um das Stadtkulturhaus 2.0 und darum, wie Kinder, Jugendliche, Familie und Vereine künftig profitieren sollen. Als erstes das Interview mit Alexandra Adel, sie wird von der SPD unterstützt. Sie ist 32 Jahre alt, verheiratet, hat 2 Kinder, ist Diplom-Verwaltungswirtin und in Brandenburg Zuhause.

Gesundheit/ Soziales/Bildung
Meetingpoint JL: Wie wollen Sie die medizinische Versorgung in Genthin künftig gewährleisten?
Alexandra Adel: "Die Versorgung mit Ärzten und Fachärzten ist in Genthin derzeit ausreichend. Wenn in den folgenden Jahren Ärzte in den Ruhestand gehen, ist mein Wunsch rechtzeitig mit den Ärzten ins Gespräch zu gehen und einen Verfahrensweg gemeinsam zu beschreiben. Inhalt werden Fragen sein, ob ein Nachfolger vorhanden ist, falls ja, welche Anforderungen werden gestellt, die die Kommune erfüllen kann. Gibt es keinen Nachfolger muss geprüft werden, ob mit den umliegenden Krankenhäusern eine Kooperationsvereinbarung eingegangen werden kann. Hierbei sollte die Kommune lediglich als Mittler fungieren."

Meetingpoint JL: Halten Sie an dem Krankenhausstandort in Genthin fest oder gibt es aus Ihrer Sicht andere Möglichkeiten?
Alexandra Adel: "Eine Ansiedlung eines Krankenhauses ist aus meiner Sicht nicht das Ansinnen der Bevölkerung. Es geht um eine medizinische Notfallversorgung als Erstversorgung. Hierzu müssen die Leistungsträger wie Kassenärztliche Vereinigung und Träger von Kliniken zu Gesprächsrunden bereit sein, um sich der Aufgabe gemeinsam zu stellen."

Meetingpoint JL: In welchen Schulen und Kitas sehen Sie den dringendsten Sanierungsbedarf?
Alexandra Adel:"Eine pauschale Beantwortung dieser Frage ist nicht zielführend, da neben dem Objekt auch die Entwicklungszahlen zugrunde zu legen sind. Eine reine Sanierung eines Objektes schlägt fehl, wenn nicht die Auslastung der Einrichtungen bedacht wird und eine Veränderung der Plätze nicht berücksichtigt ist. Auch ein älteres Gebäude kann durch die gute pädagogische Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher für die Kinder liebenswert sein."

Meetingpoint JL: Welche Projekte wollen Sie in Genthin und in den Ortschaften für Kinder und Jugendliche künftig anbieten und ins Leben rufen?
Alexandra Adel: "Ich möchte den Jugendclub in Tucheim und das Thomas-Morus-Haus in Genthin weiter unterstützen. Für die Ortschaften soll es Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit geben, die vom pädagogischen Fachpersonal begleitet werden. Es wird keine Verdrängung bisheriger Angebote wie z.B. die Arbeit in den Jugendwehren geben, sondern ein zusätzliches Angebot in Abstimmung der Beteiligten."

Wirtschaft
Meetingpoint JL: Wie wollen Sie die Wirtschaft in Genthin stärken? Wie wollen Sie für Unternehmen Genthin attraktiver machen?
Alexandra Adel:"Ich möchte die bisherige Arbeit mit dem Technologie- und Gründerzentrum Jerichower Land GmbH vertiefen, um die qualitativ hohen Ressourcen zu nutzen. Durch die Beteiligung der Stadt Genthin am TGZ ist das Vorhalten von eigenen Personalkapazitäten direkt durch die Stadtverwaltung nicht erforderlich."

Sport/Freizeit
Meetingpoint JL: Wie wollen Sie die Genthiner Vereine und deren Ortschaften unterstützen?
Meetingpoint JL: Welche Vereine haben am dringendsten Nachholbedarf?
Alexandra Adel: "Für die Belange der Vereine und Ortschaften werde ich ein offenes Ohr haben. Eine Unterscheidung zwischen den Vereinen der Stadt und den Ortschaften darf es nicht geben. Die Vereine sollen sich in Genthin geborgen fühlen, um eine Zufriedenheit zu erreichen. Hierbei ist es unerheblich, ob es ein Sportverein, Förderverein, Kulturverein, Tierzuchtverein oder Heimat- und Geschichtsverein ist. Jedes Ehrenamt stärkt die Gemeinschaft."

Meetingpoint JL: Welche Ideen haben Sie Genthiner Bürger und Familien zur Freizeitgestaltung in der Region? Alexandra Adel: "In Genthin und Umgebung kann bereits jetzt viel in der Freizeit unternommen werden. Es sind viele Angebote vorhanden wie z.B. Kino, Bowlingbahn, Schwimmhalle, Spielplätze, Wander- und Radwege, Museum, Bibliothek mit wechselnden Angeboten oder Vereine zum Reiten. In unmittelbarer Umgebung befinden sich ein kleiner Tierpark und ein Badesee. Es können Ausstellungen besucht und historische Gebäude besichtigt werden. Wir sollten lieber die vorhandenen Angebote nutzen, um das Engagement der Anbieter zu würdigen."

Verkehr
Meetingpoint JL: Welche Baumaßnahmen wollen Sie in Ihrer Amtszeit umsetzen?
Alexandra Adel: "Neben der Sanierung der Friedensstraße und der Friedhofstraße in Genthin möchte ich in den Ortschaften Maßnahmen umsetzen. Neben der Sanierung des Jugendclubs in Tucheim als Begegnungsstätte, setze ich mich für die Errichtung von Verkehrsinseln in Schopsdorf sowie der Brücke in der Parkstraße in Parchen sein."

Politik
Meetingpoint JL: Denken Sie, dass Sie sich mit Ihren Ideen im Stadtrat durchsetzen können?
Alexandra Adel: "Bisher habe ich den Stadtrat als konstruktiv und diskutierend im Sinne der Sache erlebt. Eine umfassende Darstellung der Vorhaben und Beschlüsse ist mein Ziel, sodass neben den grundsätzlichen Aufgaben, die der Stadtrat und die Verwaltung zu erfüllen haben, auch Ideen sachlich diskutiert werden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Gremien."

Meetingpoint JL: Planen Sie Steuererhöhungen?
Alexandra Adel: "Nach derzeitigen Finanzlage und durch die bereits durchgeführte Steuererhöhung sehe ich eine Steuererhöhung als nicht notwendig an."

Meetingpoint JL: Wie würden Sie die Pläne zum Stadtkulturhaus 2.0 umsetzen?
Alexandra Adel: "Durch die rege Beteiligung von Vereinen und Bürgern und der Mehrwert der mit der Umsetzung der Maßnahme im Vordergrund steht, sollte das Projekt weiter betrachtet werden. Nach der Zustimmung des Stadtrates über die inhaltlichen Belange und damit zusammenhängend die Abschätzung valider Kosten, müssen Fördermittel eingeworben werden. Eine derartige finanzielle Belastung kann nicht allein durch die Kommune getragen werden. Des Weiteren muss ein Konzept entstellt werden, wie die Bewirtschaftung erfolgt mit der Darstellung von Einnahmen und Aufwendungen."

Hinweis: Jeder Kandidat ist für sein geschriebenes selbst verantwortlich. Der Meetingpoint bildet hier  lediglich die zur Verfügung gestellten Antworten ab!

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Bilder


  • Alexandra Adel. Foto: Alexandra Adel


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