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Stolpersteine gegen das Vergessen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 15.06.2017 / 17:11 von mz/pm

Vor wenigen Tagen wurden weitere 10 Stolpersteine in Burg verlegt. In der Bergstraße erinnern auf dem Boden verlegte Gedenktafeln vor dem Haus Nummer 6 an Abraham Fraymund (41 Jahre), Fraymund Mira geb. Rachenfisch (39 Jahre), Fredi Fraymund (13 Jahre), Salli Fraymund (12 Jahre) und Rachel Fraymund (3 Jahre).

Nach den Schrecken der Pogromnacht vom 9.11.1938 emigrierte die Familie nach Mechelen in Belgien. Nach der Besetzung Belgiens durch deutsche Truppen wurden alle Mitglieder der Familie interniert und nach Auschwitz deportiert. Dort wurden Sie alle ermordet.

In der Gartenstraße 8 lebten bis zu ihrer Deportation und Vernichtung Wolf Reig, Deborah Blumenberg (45 Jahre), Hinde Laub (19 Jahre), Schmiel Laub (16 Jahre), Feiwisch Laub (16 Jahre). Wolf Reig war Kaufmann in Burg, alle Kinder wurden hier geboren.

Der Kölner Künstler Gunter Demnig, der die Stolpersteine herstellte, verlegte sie wieder eigenhändig in den Fußwegen vor dem Haus Bergstraße 6 und dem nicht mehr existierende Haus Gartenstraße 8. Pfarrer i. R. Joachim Gremmes leiteten die Zeremonie, die von der Kreiskantorin Cornelia Frenkel musikalisch ausgestaltet wurde. Bürgermeister Rehbaum richtete in einer kurzen Ansprache den Blick auf die Wichtigkeit des Gedenkens an unsere ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürger.

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Bilder


  • Stolpersteinverlegung. Quelle: AWO


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