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Schockierende Missbrauchsvorwürfe an bisher drei Kleinstkindern in einer Biederitzer Kita

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 02.08.2022 / 12:50 Uhr von rp
In einer Biederitzer Kita, die 0 bis 3-Jährige in ihrer Obhut hat, soll es zu nicht haltbaren Zuständen gegenüber mindestens drei Kindern gekommen sein. Die Gemeindeverwaltung hat laut eines Schreibens an die Eltern umgehend reagiert und zwei Erzieherinnen und die Kita-Leiterin entlassen.

Auf Nachfrage bei der Gemeindeverwaltung, sollen die Vorfälle bereits seit Anfang 2021 geschehen. Mehr wollte man uns derzeit von dort aus allerdings nicht sagen, außer, dass die Zustände durch mehrere Kollegen der beiden Erzieherinnen bei der Gemeinde angezeigt wurden. Daraufhin wurden umfassende Personalgespräche in der Einrichtung geführt und man habe umgehend reagiert und alle Informationen gesammelt der Polizei übergeben und die Vorfälle dort zur Anzeige gebracht. 

Die Gemeinde hatte in einem Schreiben an die Eltern, welches der Redaktion vorliegt, beteuert, am 28.06.22 erstmals von den Vorwürfen erfahren zu haben. Demnach habe man mit allen Einrichtungsmitarbeitern am 28. Juni gesprochen, um Einblick in die verschiedenen Vorfälle zu bekommen. Danach entschied die Gemeinde die Kita-Leiterin, sowie die beiden Erzieherinnen, gegen die diese Vorwürfe im Raum stehen, umgehend zu entlassen. Nach Informationen des Meetingpoint, sollen sich schockierende Szenen ergeben haben. So soll den Kleinstkindern, die nicht schlafen wollten, die Decke über den Kopf gezogen worden sein. Ein anderer Vorwurf lautet, eine Zweijährige bewusst in einen Schuppen gesperrt zu haben. Des Weiteren soll mit den Kindern beim Essen rabiat und verbal auf unterstem Niveau umgesprungen worden sein. Auch gegen die Kita-Leiterin wiegt der Vorwurf schwer, in ihrer Funktion versagt zu haben. Denn sie soll bereits von den Vorwürfen gewusst, aber nichts unternommen haben.  

Gemeinde bemüht sich das Vertrauen der Eltern wieder zu gewinnen  

In dem Schreiben an die Eltern geht zudem hervor, dass man sich bemüht das Vertrauen der Eltern wieder zu gewinnen und die übrige Belegschaft nicht dieses Fehlverhalten wiederspiegelt. Man möchte nun alles umstrukturieren und will eine neue Dienstanweisung an die Mitarbeiter herausgeben und eine klare Informationsstruktur schaffen. Zudem soll die neue Kita-Leiterin, die vorerst kommissarisch eingesetzt wurde, ein neues Raumkonzept erarbeiten und die Gruppennamen anpassen. Als wohl wichtigster Mechanismus soll ein Gewaltschutzkonzept erarbeitet werden. Auch um eine weitere Aufklärung bemüht sich die Gemeinde und appellierte in dem Schreiben an die Eltern, dass sie sich bitte bei der Kriminalpolizei in Burg melden sollen, wenn ihnen weitere Vorfälle in der Kita bekannt seien.

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