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Burg: Hund beißt Schwan im Flickschupark tot

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 26.04.2022 / 09:54 Uhr von mz
Schreckliche Szenen haben sich am vergangenen Samstag in Burg abgespielt. Dort hat ein Hund einen Schwan im Flickschupark tot gebissen.

Gegen 16 Uhr hatten Spaziergänger eine Frau mit ihrem Hund im Flickschupark gesehen. Diesen soll sie nach Angaben mehrere Zeugen abgeleint haben. Danach verfolgte der Hund den Schwan quer über den See. Dies dauerte rund 20 Minuten. Wie uns der Burger Stadtjäger Marco Klapper sagte, hat der Hund den Schwan tot gebissen. 
 
Hunde müssen angeleint werden
Er ist entsetzt über so viel Unvernunft, denn derzeit gilt die Brut-und Setzzeit. Bedeutet: Hunde MÜSSEN noch bis zum 15. Juli bei Spaziergängen angeleint werden. Es ist eine Pflicht!
Klapper appelliert: „Bitte lassen Sie Hunde an der Leine. Es gibt auch bei uns im Jerichower Land etliche Bodenbrüter. Dazu zählen zum Beispiel auch Enten, Rebhühner oder Fasane. Werden die Tiere gestört, kann das fatale Folgen haben. Die Gelege könnten kaputtgehen. Wird ein Gelege 30 Minuten nicht besetzt, kann es das Aus sein“, so Klapper. 

Traurige Aussichten nach Bissattacke
Ob die in Burg so beliebten Schwanenbabys in diesem Jahr schlüpfen werden, ist derzeit noch ungewiss. Die Chancen stehen nicht gut. Denn der verbliebene Schwan muss nun alleine brüten. Dass sich ein zweiter Schwan dazu gesellen wird, ist unwahrscheinlich sagte Stadtjäger Klapper. “Die Chancen, dass der Schwanennachwuchs überleben wird sind gering. Der Schwan benötigt auch viel Zeit für die Nahrungssuche. Als Außenstehender kann man leider nichts machen”, sagte Klapper. Dies ist leider Gottes die Natur. 

Der Hund wurde nach der Attacke auf den Schwan von Mitarbeitern des Bauhofes ins Tierheim gebracht. Die Polizei war auch vor Ort. Von dieser Stelle steht noch eine Antwort aus. Wir berichten, sobald wir weitere Informationen dazu haben.
 
 

Bilder

Der tote Schwan im Burger Flickschupark. Foto: Marco Klapper
Der tote Schwan im Burger Flickschupark. Foto: Marco Klapper
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Kommentare

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    Minlez live schrieb um 23:01 Uhr am 26.04.2022:
    So Leute der Schwan wurde tot gebissen ? Wo am Arsch ? Ich bitte euch der rotz ging letztes Jahr schon rum zur gleichen Zeit und es gibt immer welche die auf den Schrott reinfallen dazu kommt im Park am Wasser tot gebissen und der Schwan liegt auf ner Wiese is der vorher noch 300 Meter gerannt bevor ihm einviel Mist ich muss ja umkippen
    •  
      Ach Ja schrieb um 16:56 Uhr am 26.04.2022:
      Die lieben Hunde wollen immer nur spielen. Anleinen, wer braucht denn sowas?
      Nicht die Hunde sind Schuld, sondern die uneinsichtigen Frauchen und Herrchen.
      •  
        Edi schrieb um 11:59 Uhr am 26.04.2022:
        Einen Dachs, Marder oder Katze kann man nicht anleihnen, einen Hund sehr wohl
        • jeder-mensch.eu schrieb um 12:20 Uhr am 26.04.2022:
          @edi
          Für Wildtiere sind gewöhnliche Hauskatzen so gefährlich, dass sie eigentlich nicht alleine vor die Tür dürfen. Eine Leinenpflicht oder ein Ausgehverbot für die kleinen Raubtiere sei in geltendem EU-Recht bereits angelegt, schreiben zwei niederländische Juristen. Hauskatzen sollten nirgends in der EU frei herumlaufen.02.12.2019
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        jeder-mensch.eu schrieb um 11:40 Uhr am 26.04.2022:
        Das ein Tier im Park gerissen wird, geht garnicht.

        Jetzt aber Hunde zu verteufeln geht aber auch nicht. Der Stadtjäger sollte auch wissen, das es im JL auch Marder, Dachse usw. als auch Raubvögel gibt und auch Katzen gibt. Meines Wissens holen die sich auch gern mal einen Vogel oder plündern das Gelege. Damit kommen Vögel auch seid Millionen von Jahren klar.
        Auf der anderen Seite ist es aber kein Problem, ein Osterfeuer (mit Bodenkontakt) mit längere Feierlichkeit während der Brut und Setzzeit im Park zu veranstalten.

        Aus einem Schwanenei schlüpfen Küken und keine Babys.