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SCM GEWINNT 29:27 DAS TOPSPIEL IN KIEL - MIT SUPERLEISTUNG MEISTERFAVORIT NR.1

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 24.10.2021 / 16:02 Uhr von os
Die Spannung war groß vorm Handball-Gipfel. Der THW Kiel gegen den SC Magdeburg in der ausverkauften Sparkassen Arena an der Förde. Ein Riesenspiel wurde erwartet. Über 9.300 Fans waren heiß auf das Duell Tabellendritter gegen Spitzenreiter in der LIQUI Moly Handball-Bundesliga.

Der Rekordmeister forderte den Klub-Weltmeister. Der THW hatten gegen den SCM mit 29:27 (16:15) das bessere Ende nach den intensiven 60 Spielminuten. Für den SCM war Omar Ingi Magnusson mit 6 Toren und bei den Kielern Niklas Ekberg mit 6 Treffern die erfolgreichsten Schützen. 

Die Magdeburger Jungs haben den kompletten Kader im Training, bei den Kieler Zebras gab es in der Vorbereitung große Sorgen. Mit Sander Sagosen, Niklas Landin und Steffen Weinhold waren drei der weltbesten Spieler erkrankt und angeschlagen, der Einsatz ausgeschlossen oder sehr fraglich. Beim SCM legte die Angriffs-Startsieben mit Jannick Green, Lukas Mertens, Michael Damgaard, Marko Bezjak, Magnus Gullerud, Omar Ingi Magnusson und Daniel Pettersson los. 

In der Abwehr kamen Piotr Chrapkowski und Christian O'Sullivan für Damgaard und Bezjak  auf die Platte. Weltklasse-Spieler und X-Faktor Michael Damgaard brachte es auf den Punkt: "Wir haben Platz 1 zu verteidigen!" Bundestrainer Alfred Gislason: "Der THW hat große Probleme mit den Ausfällen, so ist der SCM heute klarer Favorit." Es war schon sehr heiß vorm Anwurf zu dem Topspiel. 

Die Grün-Roten wollten auch in Kiel ihren Tempohandball spielen. Aber der THW nutzte Magdeburger Fehler zum 4:1 (4.). Glück für den SCM, dass einige Schiedsrichter-Entscheidungen pro Grün-Rot getroffen wurden. Es war gleich Feuer unterm Dach. Perfekt getimt das Kempator von Bezjak nach Assist von Magnusson zum 5:3, und der Abpraller von Magnusson zum 5:4 (9.). Nach dem 7:4 der Kieler (11.) und der Chance zum 8:4 waren die Magdeburger schon zur ersten Auszeit gezwungen. 

Nach dem 7:7 (14.) von Mertens im Tempogegenstoß war der SCM wieder auf Augenhöhe. Es war eine hohe Intensität auf der Platte. Gullerud zum 8:8 und O'Sullivan mit dem 8:9 ins leere Kieler Tor. Magnusson mit schnellem Tor zum 8:10 (16.). Kiel hatte erst alles im Griff, dann nutzte der SCM einige THW-Fehler zur 6:1-Aufholjagd. 

Die Zuschauer hielten den Atem an. Kiel hielt dagegen - 10:10 durch Siebenmeter von Ekberg in der 19.Minute. Es war ein Auf und Ab-Phasenspiel. Jeder Fehler wurde sofort bestraft. Der THW führte wieder mit 14:13 (27.). Kristjansson glich für Magdeburg zum 14:14 aus. O'Sullivan ins leere Tor zum 14:15 (29.). Gleich folgte das 15:15. Ein offener Schlagabtausch. Magnusson versenkt Siebenmeter zum 16:15 für den SCM. Ein super interessantes enges Spiel. 

Nach den ersten 30 Spielminuten ein Unentschieden bei vielen Statistiken. Im Tor führt der angeschlagene Kieler Landin mit 8 Paraden gegen Magdeburgs Green, der 6 gehaltene Bälle hat. Im Tempogegenstoß spielt der SCM seine Stärke mit 4:1 gegen den THW aus. 

In die 2.Halbzeit kam Kiel besser rein, führte 17:16 und SCM-Abwehrchef Chrapkowski sah die Rote Karte. Hornke traf zum 17:17 und SCM-Regisseur Bezjak erhielt nach Tätlichkeit Rot. Die Halle kochte voller Emotionen. Eine hektische Phase. Gullerud netzte zum 17:18 für den SCM. Im Vollgas ging Mertens durch und erhöhte auf 17:19 durch. Das Momentum wieder bei den Grün-Roten.

Aber Kiel blieb dran beim 21:21. Green im SCM-Tor steigerte sich auf 11 Paraden  Dann kam der SCM durch Saugstrup zum 21:24 (47.). Alles lag beim SCM in der Hand. Entschieden war aber noch nichts. O'Sullivan traf zum 23:25 (51.). Die Abwehr stand kompakt defensiv, Green parierte den Bilyk-Wurf. Der SCM behielt im Spiel den Kopf oben. Mit 29:27 holten die Magdeburger zwei Big Points an die Elbe.

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