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Zwei neue Gesichter in der Beratungsstelle Burg

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 22.07.2021 / 09:02 Uhr von mz/pm
Das Bild zeigt, wie sie arbeiten. Schulter an Schulter, Hand in Hand. Beide sind neue Gesichter und unterstützen die wichtige Beratungsarbeit in der Erziehungs- und Schwangerenberatung der PARITÄTISCHEN Beratungsstelle Burg.

Stefanie Köhler hat den Magister in Pädagogik und Soziologie und eine Zusatzausbildung zur Traumapädagogin. „Mich haben die Leitbilder der Parität geprägt, hier meine Kraft und Erfahrungen für unsere Klienten einzusetzen“. Die Arbeit in der Erziehungsberatung ist emotional, aber erfüllend, berichtet die Mutter eines erwachsenen Sohnes.

Beide Neuzugänge strahlen, dass die persönliche Beratung und Begegnung nun wieder in einem größeren Umfang möglich ist, denn obwohl das Beratungszentrum stets geöffnet blieb, außer im April 2020, so mussten alle Beteiligten doch gewisse Einschränkungen hinnehmen.

Gerade Kinder und Jugendliche haben die Schule, den Verein und damit Kontakte vermisst, das hat Auswirkungen auf junge Menschen. „Die Isolation bringt Verunsicherung, wir rechnen damit, dass wir mehr denn je gebraucht werden“, sagt Justine Friedrich, und die studierte Sozialpädagogin deutet damit an, dass der Beratungsbedarf steigt. Der Bund hat ein Aktionsprogramm von zwei Milliarden Euro bewilligt, um Lernrückstände abzubauen und frühkindliche Bildung zu fördern.

Was sagen sie denen, die Angst haben, sich Hilfe zu holen, sei es in der Erziehung oder in einem Schwangerschaftskonflikt? Justine Friedrich betont, dass jede Beratung nicht nur kostenlos ist, sondern auch anonym. „Wir helfen und begleiten mit unserem Wissen, wir belehren niemanden, das ist uns überaus wichtig“, ergänzt Stefanie Köhler, die sich privat gern mit ihrem Hund in der Natur erholt. Die beliebten Babykurse und persönliche Beratungen sind nun wieder möglich in den Räumen des Beratungszentrums des Paritätischen.

Jedoch engagiert sich das Team auch vor Ort. Justine Friedrich betreut beispielsweise Präventionsprojekte an Schulen. Sie begleitet die Gruppenarbeit mit Schülern, wenn es um Verhütung, Krankheiten oder frühe Schwangerschaften geht. „Im Juni durfte ich endlich wieder vor Ort sein an der Sekundarschule Möckern“, lächelt sie.

Gefragt nach einem sicheren Rezept gegen Liebeskummer, schließlich hat sie mit Schülern zu tun, sagt sie: “Schokolade hilft immer“. Auch wenn die Arbeitssituation nun auf mehr räumlichen Abstand eingerichtet ist, herrscht hier Nähe zwischen Menschen. Und das ist wichtig in schwierigen Lebenslagen.

Bilder

Schulter an Schulter: Stefanie Köhler (l.) und Justine Friedrich (r.) Foto: PSW Burg
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