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Abitur 2021: Auch in der Corona-Pandemie gute Ergebnisse

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Stadtgeschehen

Erstellt: 21.07.2021 / 12:20 von mz/pm

Obwohl das Schuljahr 2020/2021 wiederholt von den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie geprägt war, haben Sachsen-Anhalts Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Notendurchschnitt von 2,2 gute Ergebnisse vorgelegt und damit den Durchschnitt des vergangenen Jahres sogar um ca. ein Zehntel verbessert. Das teilte das Bildungsministerium mit. 

Insgesamt 5.172 Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt waren zur schriftlichen Prüfung zugelassen, 4.981 legten das Abitur an allgemeinbildenden Schulen erfolgreich ab, für 192 Schülerinnen und Schüler verliefen die Abiturprüfungen nicht erfolgreich. Die Zahl der nicht bestandenen Prüfungen sank damit auf 3,7 %. Im Vorjahr lag diese Quote bei 5,3 %.

Zudem erzielten 170 Abiturientinnen und Abiturienten das Bestergebnis von 1,0. 35 % (1.745 Schülerinnen und Schüler) erreichten ein Einser-Abiturergebnis.[1]

„Die aktuellen Ergebnisse sind ein Beleg für die konzentrierte und verlässliche Arbeit der Schulen und Behörden. Wir haben ein großes Augenmerk auf die Prüfungsvorbereitungen gelegt und Abschlussklassen bereits früh zurück in die Schulen holen können. So gelang es in diesem Jahr, die qualitativen Ansprüche hochzuhalten und reguläres Abitur anbieten zu können. Die Schülerinnen und Schüler, aber auch alle Lehrkräfte können stolz auf die erreichten Ergebnisse sein,“ sagte Bildungsminister Marco Tullner.

Um der besonderen Situation der Corona-Pandemie gerecht zu werden, gab es in diesem Jahr besondere Zeitzugaben bei den schriftlichen Abiturprüfungen und im Fach Mathematik darüberhinausgehend Wahlaufgaben. Die inhaltlichen Anforderungen wurden jedoch konstant gehalten und Haupt- und Nachschreibetermine nicht verschoben.

Bildungsminister Tullner dankte allen Lehrkräften, die täglich mit enormen Einsatz in diesem herausfordernden Schuljahr dafür Sorge getragen haben, den positiven Gesamtergebnistrend der vergangenen Jahre fortzusetzen. „Die Absolventinnen und Absolventen haben sich diesem schwierigen und kräftezehrenden Schuljahr erfolgreich gestellt und ich möchte ihnen herzlich gratulieren. Ich wünsche ihnen einen ebenso erfolgreichen Weg in Studium und Berufsausbildung“, so Tullner weiter.

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Kommentare (3)

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Torsten B. schrieb um 17:25 Uhr am 23.07.2021:

In den Sonntagsreden unserer politischen Eliten wird immer wieder betont, wie wichtig gerade eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Bildung im Schulsystem ist. Unsere Kinder sind schließlich für die Zukunft der Gesellschaft maßgeblich. Die Realität ist leider eine andere, auch in unserem schönen Sachsen-Anhalt, sowie abgestuft im gesamten Bundesgebiet. Warum ist das so, fragt sich der mündige Bürger? Liegt es wie immer nur am Geld, oder verfolgen die dafür Verantwortlichen andere Ziele? Böse Zungen behaupten, Bildung auf niedrigem Niveau (Dummhalten), erleichtert das spätere Regieren der dann Erwachsenen. Oder soll es über kurz oder lang dazu kommen, daß hochwertige Bildung nur noch von Privatschulen mit Bezahlung der Eltern erfolgen soll/kann, wie ein Vorschlag vom CDU-Strategen F. Mäerz es vorsieht. So hart wie es klingt, war doch das Schulsystem der DDR, mit POS und EOS, mit gleichen Schulbüchern, weniger Schulausfall weitaus höherwertig und effizienter.

ingo d. schrieb um 19:09 Uhr am 21.07.2021:

meine kinder besuchen auch das gymnasium in gommern, ich kann die probleme welche leider vorhanden sind nur bestätigen. es wurden die letzten jahre auch viele neue junge pädagogen aufgenommen, aber leider gottes nicht genug. im grunde gibt es keinen puffer mehr, alles ist auf kante genäht, was wohl oder übel dazu führt, dass wenn weibliche pädagogen im gebährfähigen alter auch endlich mal ihre familienplanung voranbringen, es wiederrum zu einem personalmangel führt. es müssen viel mehr junge pädagogen eingestellt werden.

v-lenza schrieb um 13:56 Uhr am 21.07.2021:

Mein Glückwunsch an die erfolgreichen Abiturienten, die das Bildungssystem in Sachsen-Anhalt offenbar größtenteils unbeschadet überstanden haben. Die Frage, ob das Prüfungsniveau mal wieder gesenkt wurde oder Mathe mit Tanzen ausgeglichen werden konnte, ist eine andere.
Die Ergebnisse sind wohl auch eher trotz statt durch Herrn Tullner zu Stande gekommen. Von unserem CDU-Bildungsminister würde ich mir sehr wünschen, dass dieser aus seinem Koma erwacht u. endlich seinen Job oder Platz für Kompetenz macht. Qualifikation scheint bei der Besetzung von vielen Ministerien auf Landes- u. Bundesebene ja überhaupt keine Rolle mehr zu spielen.
Meine Kinder haben bzw. besuchen u.a. das EG in Gommern mit 7 Jahren Abstand. Über diesen Zeitraum kann ich deutlich eine katastrophale Entwicklung bei Unterrichtsausfall u. Vertretung durch Lehrermangel erkennen. Im letzten Schuljahr kam es sehr optimistisch geschätzt an 90% der Präsenzunterrichtstage zu Ausfall o. Vertretung. Das ist auch mit Corona nicht erklär- u. vertretbar.
Ja, dieses Problem betrifft alle Länder in Deutschland aber Sachsen-Anhalt ist hier bestimmt wieder Schlusslicht o. zumindest Kellerkind.
Ich fordere endlich Bildung für´s Bildungsministerium!!!