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Genthin: Inprotec AG bringt Lichtblick fürs Stadtkulturhaus – Wir haben mit Betriebsleiter Oliver Hesse gesprochen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 10.06.2021 / 07:24 von rp

Seit dem fatalen Stadtratsbeschluss für die Zukunft des Stadtkulturhauses in Genthin am 20. Mai, wächst der Protest bei den Genthiner Vereinen und Bürgern. So wurden nun bereits über 1.100 Stimmen für einen Einwohnerantrag gegen den Beschluss gesammelt. Dieser Antrag soll nun diesen Beschluss wieder kippen. Doch nun kommt von anderer Stelle der Lichtblick schlechthin, was die Genthiner nun wieder hoffen lassen sollte.

Nach unseren Informationen gibt es in Genthin nun mehrere Ideen zur Rettung des Stadtkulturhauses, doch für die Inprotec AG wird es nur eine Lösung geben und die muss laut Betriebsleiter Oliver Hesse eine solide Lösung für die Bürger von Genthin sein.

Die Inprotec AG ist gerne bereit das Stadtkulturhaus wieder seinen Bürgern zurückzugeben. Dies sieht Hesse aber nicht allein bei der Stadt oder Genthiner Vereinen, da hier erhebliche finanzielle, organisatorische und rechtliche Hürden hinter stehen. Für seine Firma ist es laut Hesse wichtig, dass es auch neben den Vereinsaktivitäten einen Plan gibt, welcher dort die Türen über das ganze Jahr offenhält.  

Die Stadt selbst hatte mit dem Beschluss ja schon den Eigenbetrieb des Stadtkulturhauses verworfen so Hesse, weshalb er die Stadt auch aus finanzieller Hinsicht als einzige Lösung für das Stadtkulturhaus ausschließt.

So war Hesse verdutzt darüber, dass man einen Beschluss gefasst hatte, der dem Vertrag zwischen der Inprotec AG und der Stadt Genthin kaltstellt.

Dieser Vertrag sah vor, dass die Nutzungsrechte für 10 Jahre an die Stadt Genthin übergeben werden. Doch Hesse selbst sagte: "Mit uns hat vorher keiner gesprochen, wir haben erst aus der Presse erfahren, dass dies keine Option mehr für die Stadt ist. Für uns hat dieser Vertrag immer noch Bestand und wurde nicht aufgekündigt“

Der Bürgermeister Matthias Günther hat bereits mit dem Betriebsleiter Hesse zum Thema Stadtkulturhaus telefoniert und bekam eine klare Aussage von der Inprotec AG.

So sagte Hesse uns, was er auch dem Bürgermeister gesagt hat:

Wir wollen gerne den Genthinern ihr Stadtkulturhaus zurückgegen. Doch das geschieht nur, wenn es eine ordentliche Lösung dazu gibt. Dazu müssen alle drei Parteien an einen Tisch geholt werden. Dies sind aus unserer Sicht die QSG, die Stadt Genthin und die Vereine selbst.

Auf Nachfrage, ob denn die QSG als Betreiber von der Inprotec AG bevorzugt wird, sagte der Betriebsleiter:

Die QSG ist eine Gesellschaft die den Betrieb des Stadtkulturhauses stemmen kann. Dennoch würde die Inprotec AG ergebnisoffen in die Verhandlungen gehen, dies schließt einen anderen Betreiber nicht aus. Momentan fällt uns allerdings keine andere Gesellschaft ein, die es besser als die QSG- mbH machen könnte.

Wir wollte dann noch wissen, was das Stadtkulturhaus kosten würde und sprachen den Verkaufspreis von 2017 in Höhe von 330.000€ als Verkaufssumme an.

Oliver Hesse sagte dazu: „Nein, 330.000 Euro waren damals nicht nur für das Stadtkulturhaus, sondern auch für Grundstücksflächen und andere Dinge. Wir wären bereit das Stadtkulturhaus zum Verkaufspreis von damals wieder abzugeben und möchten keine Spekulation mit dem Stadtkulturhaus betreiben. Einzig die damaligen Kosten müssten gedeckt werden und diese liegen bei weitem unter 100.000 Euro.“

Wir fragten dann noch wie schnell dies geschehen könnte?

Oliver Hesse:Das liegt an dem Bürgermeister und den einzelnen Parteien selbst. Ich habe dem Bürgermeister Matthias Günther in der vergangenen Woche gesagt, dass er ein Treffen zwischen allen Beteiligten organisieren soll, dies schließt für uns auch die QSG- mbH mit ein. Vorstellbar wäre dann, dass man bereits auf dem Tag der offenen Tür zum 100- jährigen Bestehen des Chemieparks, am 25. September 2021, symbolisch den Schlüssel an die Genthiner Bürger wieder übergibt.

Einzige Voraussetzung für uns ist, dass die Bürger ein Konzept bekommen, was den Betrieb des Stadtkulturhauses langfristig sichert.“

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Kommentare (3)

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Mathias Holzberger schrieb um 07:21 Uhr am 11.06.2021:

Ein großes Lob an die Inprotec AG und an den Betriebsleiter Herrn Hesse für die Bereitschaft, das Stadtkulturhaus für +/- 0_ zum " alten Kaufpreis" wieder in die "richtigen Hände" zurück zu geben. Das kann der Anfang zur Abwendung vom kulturellen Untergang der Stadt Genthin sein.
Alle Beteiligte, Bürgermeister, Stadtrat und die Vereinsvorsitzenden als regelmäßige Nutzer sollten zusammen mit der QSG ein gemeinsames Konzept entwerfen. Wenn ein Grobkonzept steht, sollte natürlich auch die Inprotec mit " an Bord" genommen werden.
Es ist nicht nachvollziehbar, wieso hier erst die Inprotec AG als größter ( großer) privater Arbeitgeber ( dafür danke ich ausdrücklich!!) der Stadt Genthin einen derartigen Impuls setzen muss.
Vielleicht können sich auch noch Vertreter der Genthiner Handwerksfirmen oder Ingenieurbüros finden , die im Bereich Planung, Sponsoring oder den Einbau/Umbau wie z.Bsp für die Brandschutzauflagen unterstützen können, bzw hier eine entsprechende Zusage für die später durchzuführenden Arbeiten geben könnten.

Also lieber Herr Günther und lieber Stadtrat: Zeigt mal eine entsprechende gemeinsame Initiative.
Und stellen Sie sich folgende Presseinfo , vielleicht in 3-5 Monaten vor:

"Erstaunlich, unter Federführung des Bürgermeisters in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, den Genthiner Vereinen, der QSG und der Firma Inprotec konnte das Stadtkulturhaus für die kulturellen Nutzung durch...... zurück erworben werden. Endlich haben die Genthiner Entscheidungsträger gezeigt, dass sie mehr können, als sich gegenseitig......😠"

Wenn ein tragfähiges Konzept steht und ein Rückerwerb erfolgt/ erfolgen kann, bin ich bereit hier privat 100€ zu spenden. Vielleicht finden sich auch andere Spender.....

Alle anderen " Ideen" zur praktischen Lokalitätsfindung für das kulturelle Miteinander oder gar ein Neubau eines Stadtkulturhauses sind Utopie und sicher nur bei einer 100 % geförderten Finanzierung realistisch.Von der unklaren Zeitschiene rede ich hier gar nicht erst.

Heiko Unglaub schrieb um 11:16 Uhr am 10.06.2021:

Diese Chance sollten wir nicht verpassen, denn einen besseren Standort wird es nicht geben. Es sollten jetzt alle Möglichkeiten auf ihre Machbarkeit geprüft werden, z.B. Förderverein oder Stiftung als Eigentümer und z.B. QSG als zukünftiger Betreiber. Ich bin zuversichtlich, dass wir dann über eine Spendenaktion zugunsten der Stiftung den Kaufpreis zusammen bekommen würden.
Der Erwerb und die Ertüchtigung des HDW ist mit Sicherheit für alle die günstigste und meiner Meinung nach auch die einzig realistische Lösung.

Sebastian Löbel schrieb um 07:54 Uhr am 10.06.2021:

Unterm Strich kann man nur nochmals aufrichtig allen danken, die damals überhaupt erst dem Verkauf des Hauses eingefädelt und zugestimmt haben. Diese Weitsicht und Kompetenz ihres Handels ist kaum beschreibbar.