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Kay Gericke äußert harte Kritik - SPD Kreisverband Jerichower Land fordert Veränderungen auf Landesebene –

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Stadtgeschehen

Erstellt: 09.06.2021 / 07:22 von rp

Die SPD des Jerichower Landes zieht Bilanz nach dem erschreckenden Wahlergebnis der SPD und fordert Verhandlungen über die zukünftige Ausrichtung der SPD auf Landesebene. Die SPD muss sich laut Kay Gericke (Kreisvorsitzender der SPD) verändern, man habe 44 % aller SPD-Genossen außen vorgelassen. Gericke sagte zu uns kurz nach dem Wahlergebnis:

„Das Wahlergebnis zeigt uns, dass die Bürger mit der SPD hierzulande zufrieden sind und das sehr gute Arbeit geleistet wurde und wir ein gut aufgestellter Kreisverband sind. Wir sind natürlich auch nicht immer in Magdeburg beliebt und haben in den letzten Jahren immer den Finger in die Wunde gelegt. Das Ergebnis im Land bei der Wahl ist ein katastrophales Ergebnis. Wir liegen jetzt unter 10%. Die Fehler daran sind ganz klar im farblosen Wahlkampf der SPD zu sehen.

Man hat 44% der SPD-Mitglieder damals einfach ausgeschlossen, indem man den SPD-Spitzenkandidat Roger Stöcker einfach links liegen gelassen hat. Der wurde nicht in den Wahlkampf integriert und damit hatte man fast die Hälfte der Partei lahmgelegt.

Wir haben von einem gemeinsamen Wahlkampf des Dreigestirns nicht viel gesehen, was zwischen den beiden Ministern, Armin Willingmann, Petra Grimm-Benne und unserer Spitzenkandidatin, Katja Pähle stattfinden sollte. Das hat überhaupt nicht stattgefunden! Dieses historisch schlechte Ergebnis müssen sich die Spitzenkandidatin und die Parteiführung in Sachsen-Anhalt an die Jacke heften.

Wir können auch nicht davon ausgehen, dass wir dadurch etwas besser machen, wenn wir ständig unsere Koalitionspartner von der CDU oder aber die AfD kritisieren. Damit gewinnen wir keine Wählerstimmen und das ist hier einfach passiert. Dies ist das Bild, was die Wähler von uns bekommen haben. Es tut mir um die leid, die wie z.B. Elrid Pasbrig, einen engagierten Wahlkampf für die SPD gemacht haben. Hier sollten sich die Verantwortlichen über nötige Konsequenzen im Klaren sein.“

Gericke selbst hofft auf ein Einsehen und dem Vorschlag seines Kreisverbandes im Parteirat, dass die Gewinner der Partei, wie z.B. Armin Willingmann oder aber auch die Kommunalkandidaten, die den Zuspruch in ihrer Region gewonnen haben, hier in Zukunft die Richtung der Partei bestimmen.

Auf Nachfrage, welche Möglichkeiten er sieht, sagte Kay Gericke : „ Die SPD sollte sich landesweit wieder den ernsten Problemen der Menschen zuwenden und diese auch lösen. Hier kommen die Menschen mit der SPD momentan einfach zu kurz.“

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Bilder


  • Foto: Kay Gericke/privat


Kommentare (4)

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Realo schrieb um 04:09 Uhr am 10.06.2021:

Über 60 % der Wähler votierten in ST für konservativ/rechts - die SPD rutschte von der Rolle der "Volks"-partei in die einstellige Bedeutungslosigkeit.
Warum wohl?
Weil trotz guten Programminhalten die SPD- Kandidaten dem Wähler farblos, koalitionsgeil und ideologisch linkslastig rüberkommen.
Probleme gehören angepackt statt nur eifersüchtig über den politischen Gegner zu
nörgeln.

Torsten B. schrieb um 19:42 Uhr am 09.06.2021:

zu Bürger: Das ist Wahlbetrug am Wähler!
Ja, nur diesen Wahlbetrug gibt es nun schon über 30-Jahre nach der Wiedervereinigung. Ob nun Grüne,SPD,CDU,CSU,FDP auf Landes oder Bundesebene, die Interessen des Volkes in seiner Mehrheit, interessieren nicht! In 2005 demonstrierten 10.000 Bürger allein in Magdeburg gegen die Hartz-4-Reformen, die Landesregierung belächelte dies nur. Die Rente mit 67-Jahren wollte niemand, jedoch eiskalt im Bundestag und Bundesrat durchgedrückt. Der Rentenbetrug mit Entwertung der Lebensleistung geht weiter, mit Reduzierung auf 45-Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens ab 2025, in 2000 waren es noch 70-Prozent. Der größte Frevel war der 20-jährige Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan mit Kosten von 12-Milliarden Euro, ohne Nutzen und völkerrechtswidrig. Über 70-Prozent der Bürger sprachen sich dagegen aus, aber 500-Mitglieder des Bundestages aus SPD,CDU,CSU,Grünen und FDP, schickten unsere Soldaten, davon 59 in den Tod. Alle diese Tatsachen zeigen auf, das 82-Millionen Menschen wohl nicht in einer Demokratie leben!

Bürger schrieb um 10:28 Uhr am 09.06.2021:

Der Bürger hat ja wohl gewählt!! Es müssten die CDU und die AFD regieren, dann setzt man den Wählerwillen um!! Und nicht die Zusammenarbeit mit den ganzen Wahlverlierern, die hatten doch Jahre Zeit etwas zu verändern. Warum sind denn die Menschen in Sachesn Anhalt wählen gegangen, damit alles beim Alten bleibt? Wohl nicht! Setzt den Wählerwillen um, dass ist der richtigfe Weg!!! Gestern in den Nachrichten - 2 Tage nach der Landeswahl, kommen die Altpartein mit Rente ab 68 !! Das ist Wahlbetrug am Wähler!!!

Torsten B. schrieb um 09:03 Uhr am 09.06.2021:

Nun ist wieder, wie immer nach schlechten Wahlergebnissen der SPD, das Wunden lecken angesagt. Kay Gericke (Kreisvorsitzender der SPD) hat Recht, wenn er sagt, das die Arbeit vom Wirtschaftsminister Armin Willingmann, und Petra Grimm-Benne als Sozialministerin zu wenig im Wahlkampf zur Geltung kam. Nicht ein Wahlplakat war zu sehen, schade. Wie die künftige CDU-geführte Regierung auch aussehen wird, es kommen harte Zeiten auf den Menschen in Sachsen-Anhalt zu. Schon in diesem Jahr fehlen 700-Millionen Steuereinnahmen und bis 2023 sind es 1,5 Milliarden Euro. Ja und unser Bundesland ist bekanntlich mit 20-Milliarden Euro, am höchsten verschuldet, von allen NBL. Unter Einbeziehung der Schuldenbremse in der Landesverfassung bedeutet dies im Umkehrschluss, bestenfalls eine Verwaltung des Ist-Zustandes oder aber Kürzungen auch im Sozialbereich für die nächsten 5-Jahre. Da kann nur ein Wunder auf Bundesebene am 26.-September die Rettung bringen. Nur mit Rot/Rot/Grün als Regierung, und einem gerechten Steuersystem, Erbschaftssteuer und Vermögenssteuer plus Sozialstaatsrechtsreform im Rentenrecht kann unsere Gesellschaft einen. Aber Wunder gibt es nur im Märchen! Also geht die ganze Schei... weiter, im System. Viele, viele Verlierer und gang, ganz wenig Gewinner!