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Bürgermeisterkandidaten Check: Heute im Interview Gerald Lichtenberg

Theater
  • Erstellt: 23.05.2021 / 09:25 Uhr von rp
Wer wird neuer Bürgermeister von Burg? 5 Kandidaten gibt es. Wir stellen euch alle Bewerber ausführlich vor. In der Rubrik [Interviews] findet ihr diese zum Nachlesen. Heute geht es um den Kandidaten Gerald Lichtenberg. Der gelernte Agrartechniker ist in Burg geboren, aufgewachsen und wohnt auch in der Stadt.

Meetingpoint JL: Warum wollen Sie Bürgermeister der Stadt Burg werden und was befähigt Sie dazu?

Gerald Lichtenberg:
Ich möchte Bürgermeister werden, da ich die Probleme der Bewohner der Stadt verstehe und sie gemeinsam mit ihnen angehen möchte. Die Stadtverwaltung scheint mir derzeit manchmal zu sehr von den Sorgen der Burger entfernt. Das möchte ich ändern und es jedem ermöglichen, sich in der Stadt wohl und zuhause zu fühlen. Mich befähigt vor allem meine intensive Bindung zur Stadt Burg. Ich habe fast mein komplettes Leben hier verbracht und kenne somit praktisch jeden Winkel aber auch die Probleme, die ich anpacken und beheben will.

Meetingpoint JL: Welchen Themen wollen Sie sich als Bürgermeister verschreiben und was liegt Ihnen insbesondere am Herzen?

Gerald Lichtenberg: 
Derzeit ist es vor allem wichtig, dass wir gemeinsam die Schwierigkeiten der Corona-Pandemie meistern. Aber das ist nicht das einzige, das ich in Burg verbessern möchte. Es gibt einiges zu tun im Bereich der Schulen und Kitas, aber vor allem bei den Straßen.


Meetingpoint JL: Was unterscheidet Sie vom bisherigen Bürgermeister, was würden Sie übernehmen und womit wollen Sie Ihre eigenen Akzente setzen?

Gerald Lichtenberg:
Mich unterscheidet vom bisherigen Bürgermeister, dass ich keine Nähe zu Parteien und Verwaltung habe. Ein Akzent, den ich setzen möchte, ist die Nähe zu den Bewohnern der Stadt und der Gemeinden. Oft kommt es mir so vor, dass sich die Verwaltungsentscheidungen sehr von der Lebensrealität der Bürger entfernen. Das würde ich deutlich anders machen. Ich hätte immer ein offenes Ohr für die Bewohner von Burg und den Gemeinden.

Meetingpoint JL: Gerade in der aktuellen Zeit ist Digitalisierung auch hierzulande ein absolutes Novum in Sachen Gemeinschaftsentwicklung und Verwaltung, wie sieht die digitale Landschaft der Gemeinde Burg für Sie in den nächsten Jahren aus und was werden Sie für dessen Umsetzung tun?

Gerald Lichtenberg:
Die digitale Landschaft sieht für mich in den nächsten Jahren deutlich anders aus. Vor allem im Bereich Breitbandausbau und Vernetzung würde ich auf Verbesserungen drängen. Die Schulen brauchen endlich alle flächendeckend schnelles Internet und die Verwaltung muss den Bürgern digitale Angebote machen, sodass Anliegen von überall schnellstmöglich geklärt werden. Auch Burg hat ein enormes Haushaltsdefizit und muss genauso wie andere Gemeinden, 2028 schuldenfrei sein.

Meetingpoint JL: Wie sieht Ihr Plan für das Haushaltskonsolidierungskonzept 2028 im Groben aus, Konsolidierung auf den Schultern der Bürger und Unternehmen oder haben Sie eventuell einen eigenen Ansatz für 2028?

Gerald Lichtenberg:
Ich befürchte ehrlich gesagt, dass es Burg nicht gelingen wird, bis 2028 schuldenfrei zu sein. Denn es ist fraglich, woher in dieser Zeit eine solche Summe Geld kommen sollte. Damit ein solch umfassender Schuldenabbau gelingen kann, müssten sich Unternehmen in großer Zahl in Burg ansiedeln. Und es müsste eine größere Zahl an Bürgern in Burg und Umgebung leben, die Grundstückssteuer zahlen. Bei der derzeitigen demographischen Entwicklung ist dies aber sehr unwahrscheinlich. Zudem hat der vorherige Bürgermeister Herr Rehbaum zusammen mit dem Stadtrat einen Haushalt verabschiedet, den ich im Nachhinein nicht mehr beeinflussen kann. Ob sich die finanzielle Situation in Burg in Zukunft wider Erwarten positiver gestalten wird, wird sich zeigen. 

Am 6. Juni wird im Jerichower Land zudem ein neuer Landrat und auch ein Landtag gewählt. 

Bilder

Bürgermeisterkandidat Gerald Lichtenberg. Quelle: Gerald Lichtenberg
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