Startseite  /  Events  /  Jobbörse  / 
Artikel einsenden  /  Impressum

Logo

Feuerwehr rückt zu Wohnhausbrand aus

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 03.05.2021 / 08:00 Uhr von rp/pm
Gegen 13 Uhr alarmierte gestern die Leitstelle des Landkreises die Feuerwehr Elbe-Parey nach Parey. Hier war in einem Wohnhaus in der Ernst-Thälmann-Straße ein Schornsteinbrand gemeldet worden. Die Einsatzbeschreibung stellt für euch Leiter der Feuerwehr Elbe-Parey Steve Flügge zur Verfügung:

Kurz vor Eintreffen der ersten Kräfte war eine massive Rauchentwicklung in Folge des Brandes in der Umgebung zu sehen. Bereits kurz nach der Alarmierung wurde die Drehleiter aus Genthin mit nachgefordert. Nach der Lageerkundung wurde der Schornstein mittels Kehrwerkzeug komplett gereinigt. Die Drehleiter sicherte die Einsatzkräfte auf dem Dach ab. Im Gebäude war ein Trupp mit der Überwachung der Temperatur des Schornsteines beauftragt und stellte den Brandschutz sicher.

Das glühende Material, welches aus dem Schornstein gekehrt wurde, wurde im Keller durch einen weiteren Trupp entfernt und nach draußen zum ablöschen verbracht. Glück hatte der Eigentümer, der zuvor versucht hatte, den Schornsteinbrand eigenständig mit Wasser zu löschen. Dies konnte rechtzeitig unterbunden werden.

Trifft Wasser auf das brennende, glühende Material im Schornsteininneren, kommt es schlagartig zu einem Verdampfen des Wassers. Daraus resultiert, dass 1 Liter Wasser zu rund 1800 Liter Wasserdampf werden, welcher den Schornstein von innen her regelrecht "aufsprengt". Dadurch kommt es zu einer Brandausbreitung ins Innere des Gebäudes. Die richtige Taktik ist hier auskehren und ausbrennen lassen. Nach rund 1.5 Stunden konnte "Feuer aus und Schornstein sauber" gemeldet werden.

Das Gebäude konnte ohne Schäden den Eigentümer zurück übergeben werden.

Der Einsatz verlief wie gewohnt kameradschaftlich mit den Kräften aus Genthin. Fachlich kompetent unterstützte der zuständige Schornsteinfeger auch bei diesem Ereignis die Einsatzleitung der Feuerwehr. Die Feuerwehr war gesamt mit 28 Kameraden und 6 Fahrzeugen etwa 2 Stunden im Einsatz.

Bilder

Foto: Steve Flügge
Dieser Artikel wurde bereits 2.693 mal aufgerufen.

Werbung