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Polizei im Jerichower Land zieht über 2020 Bilanz

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Stadtgeschehen

Erstellt: 07.04.2021 / 09:20 von rp/pm

Das Polizeirevier Jerichower Land hat jetzt die Unfallstatistik 2020 veröffentlicht. Die Unfälle sind weniger geworden, auch hat es weniger Wildunfälle gegeben. Alle weiteren Details findet ihr detailliert in folgender Zusammenfassung:

1. Allgemeines
Das Jerichower Land folgt bei den Unfallzahlen weitestgehend dem Landes- und Bundestrend. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Jerichower Land, also allen Straßen des Landkreises bis auf die Autobahn, ereigneten sich im Jahr 2020 insgesamt 2411 Verkehrsunfälle. Das stellt im Vergleich zum Vorjahr 2019 einen Rückgang von -12,93% (-358 Unfälle) dar.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden erhöhte sich um 2 von 255 auf 257 Unfälle (+0,78 %). Dabei wurden insgesamt 297 Personen verletzt, 19 Verkehrsteilnehmer weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Leichtverletzten sank von 240 auf 229 (-4,58 %). Die Anzahl der Schwerverletzten verringerte sich von 71 auf 65 Personen (-8,45 %).

Im Jahr 2020 verunglückten bei den Verkehrsunfällen insgesamt drei Personen tödlich, zwei weniger als im Jahr 2019. Unter den Toten waren ein Pkw-Fahrer, ein Mopedfahrer und ein Radfahrer. Von den Verkehrsunfällen mit getöteten Personen ereignete sich einer außerhalb geschlossener Ortschaften auf der L 55 Loburg-Lindau, zwei Verkehrsunfälle waren innerhalb geschlossener Ortschaften in Burg August-Bebel-Str(Mopedfahrer) und Biederitz Kieferngrund(Radfahrer).


2. Fahruntüchtigkeit
Bei 39 Unfallbeteiligten wurde Alkoholkonsum festgestellt, was eine Steigerung von 95 Prozent bedeutet. Dem gegenüber stehen 80 folgenlose Trunkenheitsfahrten, also Feststellungen bei Verkehrskontrollen ohne Unfallgeschehen.

Bei fünf Unfallbeteiligten ist im Jahr 2020 Drogenkonsum festgestellt worden. Die Anzahl der festgestellten Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ohne dass es zu einem Unfall kam, war im Jahr 2020 mit 137 leicht rückläufig (144) und übertraf das zweite Jahr in Folge die festgestellten Alkoholfahrten. Acht Verkehrsteilnehmer wurden mit Alkohol- und Drogenkonsum am Lenkrad festgestellt

Auf einen Unfall unter Alkohol oder Drogen kamen also 5 Fälle von vorliegender Fahruntüchtigkeit aufgrund berauschender Mittel, die im Rahmen von Verkehrskontrollen festgestellt und geahndet wurden.

3. Ausgewählte Altersgruppen
Unter Beteiligung der Personengruppe der jungen Erwachsenen (18 bis 24 Jahre) kam es zu 308 Verkehrsunfällen. Das sind 29 weniger (-8,6 %) als im Vorjahr, und im Langzeitvergleich sind es nur halb so viele, wie vor 10 Jahren. Ein Grund dafür könnte das begleitete Fahren ab 17 sein, bei dem im Jahr 2020 insgesamt 334 Jugendliche teilnahmen. Hierbei kam es lediglich zu einem Unfall(Wild-Fuchs).

Mit 515 Verkehrsunfällen nahezu unverändert blieb die Anzahl der Unfälle von Senioren (ab 65 Jahre). Die Hauptunfallursachen sind hier Vorfahrt, Vorrang, Wenden, Rückwärtsfahren und Fehler beim Überholen.

Im Jahr 2020 ereigneten sich sechs Schulwegunfälle mit sechs verletzten Kindern.

4. Unfallursachen
Jeder dritte Unfall im Jerichower Land ist ein Wildunfall. Mit einer Fallzahl von 837 (-12,26 %) sind Wildunfälle damit nach wie vor die Hauptunfallursache im Landkreis. In zwei Drittel der Fälle handelt es sich um Rehwild, das hauptsächlich auf Bundesstraßen, wie der B1 und Landstraßen, wie der L 52, von Pkws erfasst wird. Die häufigsten Unfallzeiten sind hierbei die frühen Morgenstunden an Werktagen. Nachdem es im Vorjahr fünf Unfälle mit einem Wolf gab, ereigneten sich im Jahr 2020 drei Unfälle, bei denen die Beteiligung eines Wolfes durch das Wolfskompetenzzentrum nachgewiesen wurde.

Die Anzahl der sogenannten Unfallfluchten – das unerlaubte Verlassen vom Unfallort – ist von 472 Fälle auf 401 Fälle gesunken. Von 401 Unfallfluchten wurden 186 aufgeklärt das entspricht AQ von 46.38 %

Bei den Unfällen mit schweren Personenschäden ist nach wie vor unangepasste Geschwindigkeit die Hauptursache. Um dem entgegen zu wirken, wurden im Jerichower Land im Jahr 2020 im Rahmen von Geschwindigkeitskontrollen mit Geschwindigkeitshandmessgeräten sowie -großgeräten insgesamt 626(572) Stunden gemessen und hierbei 2955(2534) Geschwindigkeits-verstöße festgestellt und geahndet.

Es liegt also an jedem Einzelnen, sich an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten zu halten und damit die Anzahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren.

5. Unfallschwerpunkte
Das Polizeirevier Jerichower Land ermittelt anhand der Betrachtung von Karten über ein bzw. drei Jahre die Unfallschwerpunkte im Landkreis und bespricht diese im Nachgang mit den anderen für die Verkehrssicherheit verantwortlichen Ämter und Behörden mit dem Ziel, durch bauliche oder verkehrsorganisatorische Maßnahmen eine Reduzierung der Unfallzahlen zu bewirken. Beispielhaft können hier die Kreuzung B1 /B 184 in Heyrothsberge, in Burg Zibbeklebenerstr/ Einmündung B246a oder die L 52 Burg-Grabow genannt werden.

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  • Quelle: Polizei


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