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Fähre Ferchland/Grieben – Minister Webel sichert seine Finanzierung für den Umbau zu!

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Stadtgeschehen

Erstellt: 13.01.2021 / 10:14 von rp

Im Sommer 2020 kochte das Thema Elb-Fähre Ferchland/Grieben in der Gesellschaft über, als Gemeindebürgermeisterin Nicole Golz, schlussendlich mit ihrem Gemeinderat die Reißleine zog und die Kostenfalle Elbfähre aus dem Haushalt der Gemeinde Elbe-Parey strich.

Bewusst provozierte die Bürgermeisterin, nach eigener Aussage damals, mit der Stilllegung der Fähre, da Hilferufe zuvor ins Leere liefen. Aus dieser Stilllegung resultierten dann Proteste in der Bevölkerung und schlussendlich die heutige Bewegung zum Erhalt der Fähre.

Wie Landrat Steffen Burchhardt (SPD) nun verkünden konnte, haben sich die vier beteiligten Gemeinden, Tangerhütte, Tangermünde, Jerichow und Elbe-Parey, sowie die Landkreise Jerichower Land und Stendal nun auf einen gemeinsamen Kurs geeinigt und ein Konzept für den Neustart der Fähre unter dem Abwiegen der Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit erstellt.

Dieses Konzept fand jetzt auch Zuspruch beim Verkehrsminister des Landes Sachsen-Anhalt, Thomas Webel (CDU). Dieser versprach sich um die Finanzierung des Umbaus zu kümmern und sicherte zudem seine Unterstützung für die Problematik der Anlandung der Fähre zu.

Die bisherigen Anleger der Fähre sind zu steil, alte Anlegerstellen sollen reintegriert und aktiviert werden.

Damit die Fähre mit einem Gierseil betrieben werden kann, sollen die alten Anleger genutzt werden. Diese Anleger sind damals stillgelegt worden und müssten zudem wieder ans Straßennetz angeschlossen werden. Zudem müssen die Anleger selbst wieder gangbar gemacht werden.

Diese Anleger haben den entscheidenden Vorteil, dass sie generell weiter ins Wasser reichen und flacher sind als die bisherigen genutzten Anlegestellen. Dennoch müsste hier auf beiden Seiten die Zuwege der Anleger komplett modernisiert werden und wieder an das Straßennetz angeschlossen werden. Auch die Anleger selbst müssen modernisiert werden. Die Kosten für den Aus- und Umbau der Anleger werden auf rund 500.000 EURO geschätzt.

Die Kosten sollen vom Land getragen werden.

Wenn es nach den Vorstellungen der einzelnen Parteien geht, soll die halbe Million Euro vom Land beigesteuert werden. Auch hierzu hat Minister Webel signalisiert sich für die Fähre stark zu machen und das Anliegen im Landtag zu unterstützen.

Hybrid-Fähre in Planung

Fähre soll laut Burchhardt je nach Umsetzbarkeit, sowohl mit einem Gierseil, als auch mit Motorenkraft betrieben werden. Dieser Umbau der Fähre soll daher zwischen 100.000 und 200.000 Euro kosten.

Weil allerdings auch eine reine Gierseilfähre denkbar ist, schwanken die geschätzten Umbaukosten je nach Plan um 100.000 Euro, so der Landrat. Im Fall der Hybridlösung müssten beide Motoren ausgebaut und generalüberholt werden.

Nachhaltige Planung – NJL soll den Betrieb übernehmen

Wie Landrat Burchhardt sagte, habe er auch für den Betrieb der Fähre eine Idee. So soll die NJL die Fähre von der Gemeinde Parey kaufen und somit übernehmen. Diesen Kauf müsste vom Gemeinderat beschlossen werden.

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Bilder



  • Anlegerseite Ferchland / Fotoquelle: Präsentation Bestandsanalyse Hydro-Wacht GbR

  • Anlegerseite Grieben / Fotoquelle: Präsentation Bestandsanalyse Hydro-Wacht GbR


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