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Leserbrief: 20 Jahre Clausewitz-Freundeskreis

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Stadtgeschehen

Erstellt: 11.01.2021 / 09:07 von Rolf Gädke

Rolf Gädke teilt mit: Liebe Clausewitz-Freunde und Geschichtsinteressierte Bürger Bevor es richtig in diesem Jahr losgeht: Am heutigen Montag 11.01.2021 jährt sich zum zwanzigsten Mal der Gründungstag des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz.

Normalerweise feiern wir so ein Ereignis in einer gemütlichen Runde bei Speis und Trank. Jedoch müssen wir auf Grund der Corona-Verordnungen diese Feierlichkeit zu einem späteren Zeitpunkt nachholen. Dazu später mehr.

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Wir hoffen, Ihr hattet hoffentlich einen gesunden Auftakt. Damit es erneut ein interessantes und erlebnisreiches Jahr wird, versorgen wir Euch an dieser Stelle auch 2021 mit entsprechenden Informationen von Ergebnissen unserer Recherchen, mit thematischen Beiträgen - Clausewitz und die Befreiungskriege- getreu unserem Motto „Wir machen Geschichte nicht für den Keller“.

2020 ist bereits Geschichte

Das vergangene Jahr hat uns alle vor große Herausforderungen gestellt. Innovative Ideen, Geduld und Durchhaltevermögen waren gefragt.

Trotz aller Anstrengungen verabschieden wir das Clausewitz-Jahr 2020 mit positiven Ergebnissen und blicken in das neue Jahr mit Zuversicht und Optimismus. Wir sind gespannt auf die kommenden 12 Monate.

Das Jahr 2021 wird für die Burger Clausewitz-Freunde etliche Jubiläen bringen, die entsprechend gewürdigt werden.

Zwei wichtige Ereignisse stehen dabei im Mittelpunkt des Jahres:

- 20.Jahrestag der Gründung des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz

- 50 Jahre Umbettung der Eheleute Clausewitz von Wroclaw nach Burg

Weitere anstehende Festlichkeiten
- 5 Jahre Münsteraner-Burger Zusammenarbeit (Freundeskreis C.v.C.)
- 5 Jahre Vervollständigung der Clausewitz Grabstätte Friedhof Ost
- 190. Todestag Carl von Clausewitz
- 185. Todestag Marie von Clausewitz geb. Brühl

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Am 11. Januar 2021 feiern wir die Mitglieder des auf eine überschaubare Größe geschrumpften Burger Clausewitz -Freundeskreises virtuell das 20- jährige Jubiläum. Kommen wir zum Gründungstag- dazu ein Auszug aus der Burger Volksstimme vom Samstag den 13.Januar 2001:

Der Freundeskreis „Carl von Clausewitz“ hat sich in der Kreisstadt am Donnerstagabend gebildet. „Es besteht keine Satzung, es wird kein Mitgliedsbeitrag erhoben und es gibt keine Mitgliedsausweise“, klärte Klaus Möbius, Initiator des locker gefügten Vereins auf. Entsprechend klein war die Runde am Donnerstagabend in der Schulstraße 12, der Herberge de Clausewitz- Erinnerungsstätte.

Unser Freundeskreis Carl von Clausewitz ist eine Interessengemeinschaft von Bürger/-innen, welche ihren Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur und Traditionspflege um die historische Persönlichkeit “Carl von Clausewitz“ leisten möchte. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Erinnerung an den großen Sohn der Stadt Burg bei ihren Einwohnern und allen anderen an Clausewitz interessierten Bürgern wachzuhalten und zur Steigerung seines Bekanntheitsgrades beizutragen.

Mit Stolz können wir, die Mitglieder des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz, auf die vielfältigen erfolgreichen Aktivitäten in den laufenden 20 Jahren zurückblicken. Ich möchte nicht auf alle Veranstaltungen, Lesungen, Vorträgen und Exkursionen einzeln eingehen. Es ist mir jedoch ein Anliegen, einige Aktionen aus den letzten fünf Jahren noch mal ins Gedächtnis zurückzurufen.

1.Juli 2016: In Burg hat der Freundeskreis Carl von Clausewitz heute Vormittag eine neue Gedenkplatte an dem Gemeinschaftsgrab der Eheleute Clausewitz auf dem Friedhof Burg-Ost enthüllt. Auf ihr steht geschrieben „Amara Mors Amorem Non Separat“, “Auch der Tod kann die Liebenden nicht trennen“. Grund dafür war der heutige Geburtstag des preußischen Generalmajors.

Juli 2018: In der Burger Laga-Zeit 2018 gelang es den Mitgliedern des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz, der Clausewitz-Erinnerungsstätte in der Schulstraße 12 mit zwei Emaille-Schildern an der Fassade ein Erkennungsmerkmal zu geben. Im selben Jahr durchbrachen wir eine Schallmauer in Bezug eines Besuches der Erinnerungsstätte. Ein Besucherstrom, über 600 heimatgeschichtlich interessierte Bürger nutzten die einmalige Gelegenheit in der Burger Museumsnacht das Original-Gewölbe zu besichtigen.

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Zahlreiche neue Rechercheergebnisse können wir bereits Anfang des Jahres 2021 für unseren Fundus archivieren. Da wir nicht „Geschichte für den Keller machen“, wollen wir diese Ergebnisse den geschichtsinteressierten Bürgern aber auch nicht vorenthalten, sondern ihnen näherbringen. Heute veröffentliche ich zwei dieser Ergebnisse.

Bei meinen Recherchen zum Leben und Wirken der Eheleute Carl und Marie von Clausewitz stieß ich auf einen interessanten Satz auf einer Ansichtskarte: „Der Breslauer Dom mit seinen neuen Türmen“. Da wird sich so mancher fragen, was ist so interessant daran. Zur Vorgeschichte. Bei einem unserer letzten Öffnungstage der Clausewitz- Erinnerungsstätte gegen Ende des Jahres 2020 kam die Frage auf: „Welche Kirche ist auf dem Wach- Clausewitz-Bild im Hintergrund dargestellt?“ Eine genaue Beantwortung dieser Frage konnte keiner von uns geben.

Die sofortige Google-Suche durch den Leiter der Erinnerungsstätte Dr. Rolf- Reiner Zube brachte auch kein Ergebnis hervor. So, mit dem neuen Hinweis von der Karte, verglich ich ein Bild des Breslauer Domes aus dem Jahre 1825 mit dem Wach Bild und siehe da es gab die Übereinstimmung. Es ist eindeutig der Breslauer Dom, der im Hintergrund gezeichnet ist.

Das zweite Ergebnis ist ein Zeitungsartikel vom 11.September 1906 im Lähner Anzeiger- Lokalblatt Lähn und Umgebung. In diesem Artikel wird das Breslauer Clausewitz-Denkmal hervorragend beschrieben. Dieser Artikel bestätigt meine Recherche über das Clausewitz-Denkmal in Bezug auf das Material des Obelisken. Den ganzen Artikel möchte ich hier nicht offerieren, aber wohl ein Auszug daraus. Das neue Clausewitz-Denkmal in Breslau, dem Andenken des berühmten Taktikers General von Clausewitz gewidmet und am Sonntag in Gegenwart des Kaisers enthüllt, macht einen imposanten Eindruck.

Es besteht aus einem Sockel, zu dem drei Stufen emporführen, und einem Obelisk mit dem Lorbeergeschmückten Bronzebildnis des Generals. Unter dem Bild liest man Clausewitz` eigene Worte:“ Nur wenn Volkscharakter und Kriegsgewohnheit in beständiger Wechselwirkung sich gegenseitig tragen, darf ein Volk hoffen, einen festen Stand in der politischen Welt zu haben!“ Den Sockel zieren zwei von der japanischen Armee mit Genehmigung des Kaisers gestiftete bronzene Lorbeerkränze, die auf den Bändern folgende Widmung tragen: „Dem Kgl. Preußischen General von Clauseitz gewidmet * von der Kaiserlich Japanischen Armee“. Das gesamte Denkmal aus rotem Granit hergestellt, ist 7 ½ Meter hoch.

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An dieser Stelle sollte es mir erlaubt sein, für die bisherige sehr gute Unterstützung bei meinen Recherchen, bei Frau Birgit Heitfeld (ULB Münster), Herr Arkadiusz Cencora, Herr Ryszard Len, (beide Biblioteka Uniwersytecka Wroclaw) sowie dem Team des Stadt- und Kreisarchivs in Burg unter der Leitung von Frau Beate Blumhagel Dank zu sagen," so Rolf Gädke.

Rolf Gädke
Mitglied Burger Freundeskreis Carl von Clausewitz

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Bilder


  • Repro - Ansicht Breslau mit Dom. Quelle: (Archiv Gädke)

  • Repro - Zeichnung Hans Georg Dräger - Grabstätte Clausewitz Friedhof Ost. Quelle: (Archiv Gädke)


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