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Neuer Standort für Impfzentrum in Burg

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Interview

Erstellt: 10.12.2020 / 17:01 von rp

Das Land Sachsen-Anhalt hat für alle Städte und Landkreise die Vorgabe gegeben, dass bis Ende des Jahres die Impfzentren stehen sollen. So soll pro Land- und Stadtkreis mindestens ein Impfzentrum aufgestellt werden. Wir haben beim Landkreis erneut nachgefragt und zum aktuellen Stand eine Auskunft bekommen.

Wie wir vom Landkreis erfahren haben, arbeitet der Landkreis gerade mit Hochdruck an der Errichtung eines solchen Impfzentrums. So haben wir den Landkreis angefragt und folgende Infos vom Beigeordneten des Landkreises Thomas Barz (CDU)erhalten.

Meetingpoint JL: Wo plant der Landkreis derzeit sein Impfzentrum?
Thomas Barz: Derzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der Errichtung eines solchen Zentrums. Welches in wenigen Wochen zur Verfügung stehen soll. In Absprache mit der Stadt Burg haben wir die Zusicherung seitens der Stadt bekommen, ein Impfzentrum in der Stadthalle in Burg errichten zu können. Aktuell prüfen wir nun gemeinsam mit unserem Gesundheitsamt, dem DRK und der Kassenärztlichen Vereinigung, welche Anforderungen ein solches Impfzentrum für den Landkreis erfüllen muss. Wir planen noch in dieser Woche einen Vororttermin mit allen Beteiligten, um die Möglichkeiten der Stadthalle einzuschätzen.

Es gibt diverse Faktoren, die eine Beachtung finden müssen damit das Impfzentrum allen gegebenen Anforderungen entspricht.

Zum einen muss eine mögliche Auslastungsquote des Impfzentrums bestimmt werden, wonach sich das eingesetzte Personal und Ausstattung des Impfzentrums bestimmt. Dabei werden seitens des Landkreises lediglich das Personal neben den Ärzten und die Infrastruktur gestellt. Das operative Personal, wie z.B. Ärzte soll direkt von der Kassenärztlichen Vereinigung gestellt werden. Zudem liegt auch die Hard- und Softwareausstattung beim Land.

Meetingpoint JL: Wie schnell kann ein Jeder im Landkreis geimpft werden?
Thomas Barz: Dies hängt zum einen auch davon ab, wie viele Impfeinheiten wir vom Land zur Verfügung gestellt bekommen. An dieser Stelle warten wir noch auf weitere Signale des Landes.

Meetingpoint JL: Wer wird die ersten Impfungen bekommen?
Thomas Barz: Derzeit liegt eine Priorisierung ganz klar bei den Risikogruppen und systemrelevanten Einrichtungen im Landkreis, dazu zählen z.B. Pflegeheime und Menschen die höheren Altersgruppen angehören. Gerade in den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass bei den Lebensaltern über 70 ein erhöhtes lebensbedrohliches Risiko bei einer Corona-Infektion besteht. Zudem müssen z.B. Ärzte, Rettungskräfte und Pflegemitarbeiter, die Möglichkeit bekommen sich gegen den Virus zu Impfen.

Meetingpoint JL: Mit wie vielen Menschen rechnet der Landkreis, die derzeit die Priorität einer Schutzimpfung bekommen?
Thomas Barz: Der Landkreis rechnet mit ca. 1500 Menschen in Altenheimen und ca. 500 Menschen, die aus dem Pflegebereich kommen.

Meetingpoint JL: Muss man sich z.B. als Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung impfen lassen?
Thomas Barz: Nein das Impfen ist generell freiwillig, weshalb es immer ein Einverständnis des jeweiligen braucht.

Meetingpoint JL: Welche Anforderungen muss das Impfzentrum noch haben?
Thomas Barz:
Das Impfzentrum wird gleichermaßen der Hauptsitz für die mobilem Impf-Teams. Diese Teams werden vorwiegend sich vorwiegend um diejenigen kümmern, die für eine Impfung zuerst in Frage kommen.

Meetingpoint JL: Woher weiß ich, dass ich geimpft werden kann und wie läuft das dann ab?
Thomas Barz: Da primär nicht ausreichend Impfdosen zur Verfügung stehen, ist eine sogenannte Priorisierung der zu impfenden Personen vorgesehen. Grundsätzlich ist vor der Durchführung jeglicher Impfungen ein ärztliches Aufklärungsgespräch erforderlich, in dem u. a. auch zu klären ist, ob es Gründe gibt, die gegen die Durchführung einer Impfung sprechen. Für die Abläufe im Detail gibt es noch Klärungsbedarf mit dem Land. Die Gespräche laufen noch.

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Bilder


  • Die heutige Begehung in der Stadthalle Burg. Foto: LK JL

  • Die Stadthalle Burg.


Kommentare (2)

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EinLeser schrieb um 19:38 Uhr am 10.12.2020:

Nachdenklich sollte einmal nachdenken, so würde er, sie? erkennen, dass 2017/18 dies eine Grippe mit freilaufender Verbreitung war, ohne Lockdown, Masken, geschlossene Einrichtungen, mit Volksfesten, Disco u.s.w. Corona hat es trotz erheblicher Einschränkungen schon 20.000 Tote verursacht. Jeden Tag kommen ca. 500 dazu. Am 20.12. werden es dann 25.000 Tote sein und der Winter fängt erst an. Nicht auszudenken, wo wir ohne all diese Maßnahmen jetzt wären. Das sollte mit einen wenig Allgemeinwissen, Beherrschung der Grundrechenarten und Kenntnis über Anwendung von Suchmaschinen im Internet für jeden nach fast einem Jahr, seit wir Corona haben, herauszufinden sein.

nachdenklich schrieb um 17:50 Uhr am 10.12.2020:

>>Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an To­des­fällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am 30.September 2019 mit Blick auf eine eigene aktuelle Auswertung erklärte.<<

(Aerzteblatt.de vom 30.09.2019)