Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden


RADIO




WERBUNG








GASTRO-TIPPS


Es fehlt ein Eintrag? eMail [info@meetingpoint-jl.de]



EVENT-KALENDER

Lade...

SERVICE


Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-jl.de] oder 03921/2560300.

Corona Pandemie – größte Infektionskette seit Langem – Zwei weitere Fälle bestätigt

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 17.10.2020 / 15:16 von rp

In Friedensau hat sich aufgrund einer Studentenreise nach Göttingen, das Coronavirus ausgebreitet. Wie bereits bestätigt, hat sich dabei eine Studentin mit dem Virus infiziert und neun weitere Personen angesteckt. Zu diesen neun Personen sind zwei weitere Fälle Landkreis  positiv getestet worden.

In Friedensau findet derzeit unter einem verschärften Hygienekonzept der Töpfermarkt teilweise in einer Scheune statt. Wie uns Landrat Steffen Burchhardt mitteilte, habe man zwar die Absage des Marktes empfohlen, aber keine Veranlassung dazu, diese Absage anzuweisen.

Denn wie Steffen Burchhardt meinte, haben die Studenten mit dem Heimatverein, der Organisator des Töpfermarktes ist, keine direkten Berührungspunkte und man habe die Maßnahmen vor Ort erhöht. So herrscht auf dem Töpfermarkt für jedermann eine Maskenpflicht und es dürfen lediglich zehn Personen gleichzeitig auf den Markt gelassen werden.

Die Hochschule hat nach der Auffassung des Landkreises hervorragend agiert und eigene Maßnahmen ergriffen. So wurden laut Burchhardt alle öffentlichen Gemeinschaftsräume geschlossen, die infizierten Studenten und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne und der reguläre Studienbetrieb des Studiengangs wurde eingestellt, sodass ab nächster Woche die Kurse digital abgehalten werden.

Pflegeheim zieht ebenfalls die Notbremse

Nach Aussage von Steffen Burchhardt, hat das Pflegeheim Friedensau Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen und vorsorglich ein Besuchsverbot verhängt.

Landrat Burchhardt betonte noch einmal, dass man die Situation unter Kontrolle habe und der Landkreis keinesfalls überstürzte Maßnahmen ergreifen wird. Man kann in beiden Fällen von einem kontrollierten Ausbruch mit klarem Hergang sprechen, sodass sich zwar die Zahl der Infektionen drastisch erhöhte, aber die Fallzahl auf zwei nachvollziehbare Vorfälle reduziert. Er mahnte zudem an, dass jeder selbst auch in der Verantwortung steht, sodass man sich erst einmal drei bis vier Tage zurücknehmen sollte, wenn man weiß, dass man in eine andere Region mit erhöhten Fallzahlen gereist war. "Alle aufgekommenen Fälle im Jerichower Land sind fast ausschließlich eingebrachte Infektionen und haben einen anderen Ursprung", so der Landrat.

Loburg hätte vermutlich verhindert werden können

In der DRK - Kita in Loburg wurde eine Mitarbeiterin auf das Virus positiv getestet. Nach Informationen des Landkreises, war die Mitarbeiterin wohl nach ihrer Urlaubsreise auf Arbeit gegangen und könnte somit andere Personen angesteckt haben, weshalb man jetzt intensiv die Kontaktpersonen ausfindig macht und überprüfen wird. Daher ist die Kita umgehend geschlossen. Durch einen Vorfall können Organisationsstrukturen zum Stillstand kommen und sich der zu betreibende Aufwand der Eindämmung um ein Vielfaches erhöhen. So können Fälle wie jetzt in Friedensau und Loburg für hunderte zu überprüfende Infektionswege sorgen.

Personelle Unterstützung der Bundeswehr

Das Gesundheitsamt rüstet auf, so wird der Landkreis zum einen die angestrebten zusätzlichen sechs Mitarbeiter, teils aus eigener personeller Struktur am Montag stellen und zum anderen hat man die Unterstützung der Bundeswehr beantragt. Dabei werden sich die zusätzlichen Kräfte ausschließlich mit der von den Infizierten benannten Kontaktpersonen beschäftigen, um weitere Infektionsketten zu eruieren und ggf. einzudämmen.

Landkreis sieht aktuell keinen Anlass für verschärfte Maßnahmen

Bisher hat der Landkreis nach eigener Auffassung die Lage unter Kontrolle und man hat schnell und vorsorglich gehandelt. So arbeiten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes laut Burchhardt auch am Wochenende an der Herleitung der möglichen Infektionswege, weshalb es auch nötig ist die personelle Struktur des Gesundheitsamtes zu verstärken. „Sollte sich die Lage nicht gravierend verschärfen, ist es nicht notwendig neue Maßnahmen zu treffen“, so der Landrat.

Bundesregierung reagiert auf steigende Fallzahlen in Deutschland

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich heute mit der folgenden Botschaft an die Bürger Deutschlands gewandtQuelle: Youtubekanal der Bundesregierung

Dieser Artikel wurde bereits 7392 mal aufgerufen.





Bilder




Kommentare (2)

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Soll der Kommentar später einmal entfernt werden, maile einfach kurz an [info@meetingpoint-jl.de]. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.


nachdenklich schrieb um 15:17 Uhr am 19.10.2020:

Übermittlungsfehler legte Rathenower Hort lahm:

Drei Tage lang wurde in Rathenow der Hort der Schollschule wegen der Corona-Infektion einer Erzieherin in den Notbetrieb versetzt. Nun hat sich herausgestellt, dass die Erzieherin gar nicht infiziert war, sondern es sich um einen Übermittlungsfehler gehandelt hat. (MAZ vom 19.10.2020)

nachdenklich schrieb um 16:52 Uhr am 17.10.2020:

Falsche Corona- Zahlen in der Prignitz: Corona-Maßnahmen aufgehoben

Aufgrund fehlerhafter Informationen eines Labors in Neuruppin hat der Landkreis Prignitz am Freitag die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Personen von 36 auf 31 nach unten korrigiert. In der Folge sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder unter 35. Die verschärften Anti-Corona-Maßnahmen sind aufgehoben.
(MAZ v. 17.10.2020)