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Tag der Feuerwehr, Teil 2: Feuerwehrfrau Luise König aus Tryppehna im Interview

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Interview

Erstellt: 30.05.2020 / 12:32 von cl

Zum Tag der Feuerwehr haben wir bei Feuerwehrangehörigen im Jerichower Land nachgefragt: was begeistert sie an ihrem Ehrenamt? Was wünschen sie sich für die Zukunft ihrer Feuerwehr? Die Antworten lest ihr exklusiv bei uns. Weiter geht’s mit Feuerwehrfrau Luise König aus Tryppehna bei Möckern:

Meetingpoint JL: Seit wann bist du bei der Feuerwehr dabei und was sind deine Aufgaben in der Freiwilligen Feuerwehr Tryppehna?

Luise König: Ich bin seit meinem 10. Geburtstag in der Feuerwehr. Zuerst war ich in der Jungendfeuerwehr meines Dorfes aktiv und bin jetzt Betreuerin der Jugendfeuerwehr. Mit der Jungendfeuerwehr fahren wir zu Wettkämpfen, wie dem Löschangriff oder der Gruppenstafette. Veranstaltungen, wie gemeinsam grillen oder Spieleabende kommen auch nicht zu kurz und wir treffen uns zum Dienst, um durch theoretische und praxisbezogene Aufgaben und Übungen den Jugendlichen das Wissen über die Feuerwehr beizubringen.

Meetingpoint JL: Was begeistert dich an der Arbeit in der Feuerwehr? Warum engagierst du dich ehrenamtlich?

Luise König: Mich begeistert an der Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr zum einen der Zusammenhalt untereinander und die daraus entstehenden Freundschaften. Zum anderen macht mir die Arbeit in der Feuerwehr sehr viel Spaß. Man lernt immer etwas Neues dazu und kann helfen, wenn etwas passiert. Anderen Menschen zu Helfen und füreinander da zu sein, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, ist der Gedanke an der Freiwilligen Feuerwehr, der mich begeistert und der Grund dafür warum ich mich ehrenamtlich engagiere.

Meetingpoint JL: Was wünscht du dir für die Zukunft deiner Feuerwehr?

Luise König: Ich wünsche mir für meine Feuerwehr, dass weiterhin viele Kinder und Jugendliche in der Feuerwehr aktiv werden und gemeinsam an dem Klima in der Feuerwehr mitwirken, sowie durch kreative Ideen und Motivation das Feuerwehrleben bereichern.

Meetingpoint JL: Vor welchen schwierigen Aufgaben siehst du die Feuerwehr in Zukunft?
Luise König: Der Nachwuchs in den Feuerwehren nimmt immer weiter ab, das könnte in Zukunft zum Problem werden. Durch Werbung und den Ausbau der Jugend- und Kinderfeuerwehr-Aktivitäten wird schon einiges dafür unternommen. Ein weiteres Problem ist die Tageseinsatzbereitschaft. Dadurch, dass viele der Feuerwehrfrauen und -männer nicht im Ort arbeiten, können sie bei Einsätzen während ihrer Arbeitszeit nicht teilnehmen. Dadurch müssen bei Einsätzen im ländlichen Raum meist 2-3 Feuerwehren gleichzeitig alarmiert werden. Es wird immer wichtiger mit den Feuerwehren der anderen Dörfer eng zusammenzuarbeiten, um im Ernstfall gut zu harmonieren.

Meetingpoint JL: Wie viele Frauen sind in deiner Feuerwehr aktiv dabei und ist es aus deiner Sicht mittlerweile in der Gesellschaft anerkannt, dass Frauen in einem Feld wie der Feuerwehr, das früher vor allem im Einsatzgeschehen eher männerdominiert war, ganz selbstverständlich mit anpacken und große und schwierige Einsätze oft maßgeblich mitstemmen? Bist du schon Vorurteilen begegnet?

Luise König: Bei uns in der Feuerwehr sind in der aktiven Abteilung 6 Frauen und 5 Mädchen in der Jugendfeuerwehr. Bei uns ist es ganz normal und ich habe noch nie erlebt, dass Frauen bei uns anders behandelt werden. Jede und jeder Einzelne hat seine Stärken und Schwächen und da ist das Geschlecht egal. Es gibt natürlich auch Vorurteile, zum Beispiel dass Frauen nicht so stark sind oder nicht so schwere Arbeit verrichten können. Aber heutzutage spielt sowas kaum eine Rolle, denn jede und jeder macht die Aufgaben, die ihr und ihm Spaß machen und es ist ganz normal, dass wir Frauen aktiv mit anpacken.

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Bilder


  • Feuerwehrfrau Luise König (2. von rechts vorne) mit ihrem Team aus der FFW Tryppehna, Quelle: privat


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