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Coronavirus stellt Kirchengemeinden vor Herausforderungen: Gottesdienste abgesagt!

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Stadtgeschehen

Erstellt: 23.03.2020 / 09:59 von cl

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus wirkt sich auch auf das Leben in den Kirchengemeinden im Jerichower Land aus. Gottesdienste sind vorerst aus Sicherheitsgründen abgesagt. Sämtliche Gemeindeveranstaltungen wurden gecancelt. Wie geht es für die Gemeindemitglieder nun weiter? Wir haben mit der Leiterin des Kirchenkreises Elbe-Fläming, Superintendentin Ute Mertens, über die herausfordernde Situation gesprochen:

„In unserem Kirchenkreis sind alle Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen abgesagt, vorerst offiziell bis 5.April, sehr wahrscheinlich aber länger“, hatte Superintendentin Ute Mertens zunächst am Mittwochabend im Gespräch mit dem Meetingpoint erklärt.

Wie mit den Gottesdiensten an Karfreitag und Ostersonntag umgegangen wird, darüber hat am Donnerstag schließlich der Krisenstab der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) entschieden. Auch in der Karwoche und zu Ostern dürfen keine Gottesdienste stattfinden, heißt es von offizieller Seite der EKM. „Wir werden uns im Kirchenkreis daran orientieren und alternative Ideen entwickeln, wie wir die Osterbotschaft trotzdem verkünden können“, hatte Ute Mertens gegenüber dem Meetingpoint angedeutet.

Weiterhin steht fest: Gemeindebesuche zu Geburtstagen oder Jubiläen finden definitiv nicht statt. Eine Vielzahl weiterer Einschnitte wurden bereits beschlossen: „alle gemeindlichen Gruppen wie Frauen- und Seniorenkreise, Christenlehre-, Konfirmanden- und Musikgruppen treffen sich bis auf Weiteres nicht. Auch Gemeindenachmittage, Bibelwochen und ähnliches müssen im Moment leider ausfallen“, bedauert Ute Mertens.

Aber auch in dieser neuen und herausfordernden Situation, sind die Mitarbeiter des Kirchenkreises Ansprechpartner für die Gemeindeglieder. „Die Mitarbeitenden sind selbstverständlich zu Seelsorgegesprächen bereit“, betont Ute Mertens. Dazu genügt es, mit dem jeweils zuständigen Pfarrern und Pfarrerinnen Kontakt via Telefon oder E-Mail aufzunehmen.

Der Kirchenkreis möchte die Menschen in dieser Krise nicht allein lassen.
Doch auch hierbei ist die Einhaltung der notwendigen Regeln und Maßnahmen zu beachten. „Niemand soll sich und andere gefährden“, macht die Superintendentin deutlich. Eine Ausnahme gäbe es für Trauerfeiern. Diese dürfen im engsten Familienkreis abgehalten werden.

Einige Kirchen werden nun, obwohl keine Gottesdienste stattfinden, geöffnet.
Die Kirchen können als Räume der Stille, zum Nachdenken, Beten oder eine Kerze anzünden genutzt werden. Die Kirche Unser Lieben Frauen in Burg ist zum Beispiel an den nächsten Wochenenden samstags und sonntags von 10-17 Uhr geöffnet. Auch die Genthiner St. Trinitatis Gemeinde plant, ihre Kirche zu bestimmten Fixpunkten für ein stilles Gebet zu öffnen. Einer dieser Punkte ist an diesem Sonntag zwischen 10 und 11 Uhr. In diesem Zeitraum hätte eigentlich der Gottesdienst stattgefunden.

Außerdem verweist Ute Mertens auf die digitalen Angebote im kirchlichen Bereich, Unter onlinekirche.ekm.de gibt es u.a. die Möglichkeit, mit einem Online-Pfarrer in Kontakt zu treten, eine digitale Live-Andacht mitzuerleben und sich über Social Media mit anderen gläubigen Menschen zu verknüpfen. Ende Mai, zum Pfingstfest, sollen in vielen Kirchengemeinden die Konfirmationen gefeiert werden.

Erste Jugendliche sorgen sich, ob ihre Konfirmation wie geplant stattfinden kann. Auf diese Frage kann auch Ute Mertens nicht mit Sicherheit mit Ja oder Nein antworten. „Wir müssen abwarten, wie sich die Gesamtlage entwickelt. Bis Ende Mai ist zumindest noch etwas Zeit. Ich bin erstmal zuversichtlich“, offenbart die Superintendentin.

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  • Foto: Archivfoto


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