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5 Fragen, 5 Antworten! Das ist der Genthiner Tierschutzverein

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Interview

Erstellt: 01.02.2020 / 12:05 von mz

Im Jerichower Land gibt es viele Vereine, die sich in den verschiedensten Bereichen für die Region stark machen. In Genthin ist der Tierschutzverein eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um Tiere in Not geht. Aber nicht nur das. Alles rund um den Verein haben wir André Knopek, Schatzmeister des Vereins gefragt:

Meetingpoint JL: Was sind die Aufgaben des Tierschutzvereins?

André Knopek: "Diese sind in unserer Satzung festgelegt:

"Vertretung und Förderung des Tierschutzgedankens,
Aufklärung, Belehrung über Tierschutzprobleme,
Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für das Wesen und das Wohlergehen der Tiere, Verhütung von Tierquälerei oder Tiermisshandlung und Tiermissbrauch,
Veranlassung der strafrechtlichen Verfolgung von Zuwiderhandlungen gegen das Tierschutzgesetz und der auf seiner Grundlage erlassenen Rechtsverordnungen,"

Meetingpoint JL: Wie viel Mitglieder habt ihr derzeit und wie kann man Mitglied werden?

André Knopek:
"Derzeit sind wir 32 Mitglieder. Der kleinere Teil davon ist „aktiv“, d.h. diese Mitglieder bringen persönlichen Einsatz ein, egal ob bei Kontrollbesuchen, Öffentlichkeitsarbeit oder in der Auffangstation.
Der beste Weg, wenn man Mitglied werden möchte, ist sich vorher ein Bild von der Arbeit und den Aufgaben zu machen. Dies gelingt am besten vor Ort in der Auffangstation, wo man direkt in die Arbeit hinein schnuppern kann. Einmal im Monat findet ein Mitgliedertreffen im „Bullenwinkel“ in der Lindenstraße in Genthin statt. Der Termin hierfür (fast immer an einem Dienstag) Hier können Interessierte ab 19 Uhr hinzukommen, Fragen stellen und man kann sich gegenseitig kennen lernen. Nach dem Ausfüllen des Aufnahmeantrags entscheidet dann der Vorstand über die Aufnahme. Man muss nicht einmal direkt mit Tieren was am Hut haben, so werden z.B. auch handwerklich begabte Männer, die sich einbringen wollen, gesucht,".

Meetingpoint JL: Ihr macht das alles ehrenamtlich. Wie viel Arbeit steckt dahinter?

André Knopek:

"Die Arbeit selbst kann man nicht beziffern. Sie ist aber je nach Einsatz zum Teil enorm. Ob direkt vor Ort in der Auffangstation, Kontrollebesuche oder Spenden sammeln, Verwaltungsaufwand usw. Und das alles wie schon erwähnt: ehrenamtlich. Jeder leistet das, was er kann. Wichtig wäre zu erwähnen, dass es keine Vergütungen oder Leistungen für Einsätze oder Arbeiten im Verein gibt. Jeder Euro soll dem Tierschutz zu Gute kommen,".

Meetingpoint JL: Was waren bisher eure erfolgreichsten Momente, auf die ihr gern zurückblickt?
André Knopek:

"Es gibt wie immer viele Höhen und Tiefen in unserer Arbeit. Jedes Jahr hat so seine speziellen Höhepunkte, so z.B. letztes Jahr die Rettung eines schwer verletzten Kätzchens namens „Cica“. Diese Geschichte ist auf unserer Homepage auch online. Erfolgreiche Momente sind zum Beispiel auch, wenn man Fotos von einem vermittelten Tier noch nach Jahren bekommt und man weiß: Ohne den eigenen Einsatz gäbe es diese Bilder nicht. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass man trotz Schwierigkeiten viel erreichen kann und gemeinsam so viel bewegen kann. „Wer Tieren helfen möchte, muss die Menschen begeistern!“ Diese Erfahrung kann man nicht beschreiben. Man muss sie selbst erleben und dann weiß man, dass all‘ der Aufwand sich gelohnt hat,".

Meetingpoint JL: Dennoch seid ihr weder ein Tierheim noch die Tierrettung. Doch was ist, wenn jemand doch mal ein Tier findet, wie handelt man richtig?

André Knopek:

"Wichtig ist, wenn man ein Tier findet, sich Ort, Datum, Uhrzeit und Tierart zu notieren und ob das Tier verletzt ist. Wer ein Tier findet, meldet dies beim zuständigen Ordnungsamt, außerhalb der Sprechzeiten unter der 112 bei der Leitstelle des Landkreises. Dies gilt vor allem, wenn das Tier verletzt ist oder eine Gefahr für öffentlichen Bereich besteht. Hier besteht Handlungsbedarf und man sollte nicht abgewiesen werden.

Für Fundtiere ist die jeweilige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung zuständig. Es ist natürlich auch ein Unterschied, ob entweder ein verletztes Wildtier, wie ein angefahrener Fuchs oder ein gefundenes Reptil, zum Beispiel eine Schildkröte oder aber Haustiere wie Hund oder Katze gefunden werden. So greifen auch unterschiedliche Gesetze, Artenschutz oder Jagdrecht.

Weiterführende Infos über uns und unsere Arbeit: www.tierschutzverein-genthin.hpage.com

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Bilder


  • Doreen Marx bei eine der schönen Aufgaben: Kater Arthur möchte seine Streicheleinheiten haben und genießt es dankbar. Foto: Tierschutzverein Genthin/ André Knopek


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