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Waldbrand sorgte für Großeinsatz der Genthiner Feuerwehr

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 09.08.2019 / 09:25 Uhr von mz/pm
Kurz nach 20 Uhr am Donnerstagabend stiegen dunkle Rauchsäulen nahe des Kieswerkes in Genthin aus dem Wald auf. Ein ausgedehnter Waldbrand, auf einer Gesamtfläche von 0,5 Hektar, entwickelte sich schnell zu einem zeit- und materialaufwendigen Großeinsatz für die Feuerwehr.

Insgesamt 37 Kameraden/innen aus den Ortswehren Altenplathow, Genthin, Mützel und Parchen waren bis 1:30 Uhr damit beschäftigt das Feuer, welches an gleich zwei Stellen ausgebrochen war, zu löschen. Die Einsatzstellen waren den Kameraden noch gut bekannt, erst im letzten Oktober hatte es hier an denselben Stellen gebrannt.

"Zugewachsene Waldwege, die ein befahren mit Großfahrzeugen kaum zuließen, und die einsetzende Dunkelheit erschwerten den Einsatz in dem unwegsamen Gelände zusätzlich. Die Löschwasserversorgung konnte durch Pendelverkehr und den Aufbau einer knapp 500 Meter langen Schlauchleitung aus dem nahegelegenen Kiessee sichergestellt werden.

Für Unverständnis sorgte wieder einmal das Verhalten einiger Bürger, welche sich mehrere Hundert Meter durch den Wald direkt bis zur Einsatzstelle begaben, um Bilder zu machen und damit die Arbeit der Feuerwehr behinderten.," so Feuerwehrkamerad Michael Voth von der Genthiner Feuerwehr.

Die Nachbereitung der 11 am Einsatz beteiligten Fahrzeuge konnte gegen 2:30 Uhr abgeschlossen werden. Für die Parchener Kameraden war die ohnehin kurze Nachtruhe bereits um 5:45 Uhr wieder beendet. Sie wurden zu einem Verkehrsunfall auf der B1 zwischen Parchen und Hohenseeden alarmiert.

Derzeit gilt für den Landkreis Jerichower Land die Waldbrandwarnstufe 4, langanhaltender Regen, der die Situation entschärfen könnte, ist nicht in Sicht.

Bilder

Foto: Michael Voth
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