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Landwirte befürchten noch heißeren Sommer als 2018- Hohenseedener Spargelfest findet in abgespeckter Form statt

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Stadtgeschehen

Erstellt: 26.04.2019 / 12:11 von mz

Das beliebte jährlich stattfindende Spargelfest in Hohenseeden wird in diesem Jahr in abgespeckter Form stattfinden. Grund dafür ist die angespannte Wetterlage, die Konsequenzen in der Landwirtschaft hat. Das teilte uns so eben Patrick Wolter von der Agrargenossenschaft Hohenseeden/Parchen mit. In diesem Jahr könnte dem Jerichower Land ein noch heftiger Hitze-Sommer drohen, als 2018. Die ersten Anzeichen dafür gibt es bereits.

Es fehlt Regen! 100 Liter pro qm wären nötig, dass das angebaute Getreide, der Mais und andere Pflanzen, wie der Spargel wachsen können. Dem Boden fehle Feuchtigkeit. Die Lage ist bisher noch schlimmer als 2018, denn dort hatten die Landwirte, zumindest etwas von dem Regen und Schnee aus dem Herbst/Winter 2017 profitiert. Darauf muss in diesem Jahr verzichtet werden, da es in der kalten Jahreszeit kaum Niederschläge gegeben hat.

Patrick Wolter sagte uns, dass die Situation angespannt sei. Den Landwirten sei derzeit nicht zum Feiern zu Mute. Deswegen habe man gemeinsam mit dem Verein entschieden, dass für den 25. Mai geplante Spargelfest, in einer kleineren Form stattfinden zu lassen. Das Fest werde deswegen auf das Gelände der Bauernscheune in Hohenseeden verlegt und findet von 11-18 Uhr statt. Mit dabei ist u.a. der Moskuito Club aus Parey. Am Abend ist außerdem Tanz und Musik geplant, auch die Spargelkönigin wird anzutreffen sein.

Wolter bittet in der Bevölkerung um Verständnis, dass das Spargelfest, nicht wie gewohnt in so großer Art und Weise stattfinden kann. Das Fest kostet die AGHOPA mehrere 1000 Euro, ohne dabei Gewinne einzufahren. Das Geld müsse auf Grund der aktuellen Wetterlage anders eingesetzt werden. Vorrang haben die Erhaltung der Arbeitsplätze der Agrargenossenschaft und die Produktion. Mittlerweile hat Wolter erste Konsequenzen gezogen. Die Bullenmast wird um 200 Tiere reduziert. Das Futter ist knapp, nicht alle Tiere können versorgt werden.

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Bilder


  • Spargelfeld Februar 2019. Foto: AGHOPA


Kommentare (1)

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nachdenklich schrieb um 16:04 Uhr am 26.04.2019:

In der DDR- Landwirtschaft gab es Meliorations- und Bewässerungsanlagen. In trockenen Sommern konnten damit große Ackerflächen bewässert werden. Dieses System, dass im Laufe der Jahre immer besser ausgebaut wurde, wurde nach der Wende stark vernachlässigt, zurückgebaut, nicht gewartet und gepflegt und die Gräben sich selbst überlassen.

Westliche „Flora- Fauna- Spezialisten“ ließen Gräben zurück- und umbauen, weil ihnen das bestehende System nicht geläufig war und sie auch offensichtlich den Sinn nicht verstanden.

Ich bin mir sicher, das mit den Bewässerungsanlagen- hätte man sie erhalten- die heute angespannte, ackerliche Situation viel besser zu verkraften gewesen wäre.