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Ein großer Schritt in die Zukunft – Abschlussbilanz zum Digitalisierungsprojekt „Digital Heritage 2017/2018“

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Stadtgeschehen

Erstellt: 03.12.2018 / 15:11 von mz/pm

Heute präsentierte Staats- und Kulturminister Rainer Robra zusammen mit Vertretern des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt die Ergebnisse eines der größten Digitalisierungsprojekte Sachsen-Anhalts. Innerhalb von nur 19 Monaten wurden alle Ziele des Projektes „Digital Heritage 2017/2018“ erreicht.

Seit Frühjahr 2017 hatte das Landesamt auf Grundlage einer Sondervereinbarung mit der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur zentrale Bestände aus seinen Archiven und Sammlungen systematisch und in zeitgemäßer Form digital sichern, für die hausinterne Nutzung strukturiert erschließen und die Grundlagen für eine externe Nutzung durch Wissenschaft und Öffentlichkeit legen können.

Für Staats- und Kulturminister Rainer Robra ist das Projekt ein Meilenstein. „Die digitale Erschließung von Archiven und Beständen hilft nicht nur, einmalige Zeugnisse vor dem Verfall zu schützen, sondern macht unser kulturelles Erbe auch zukunftsfähig. Mit dem Programm ‚Digital Heritage 2017/2018‘ ist es gelungen nützliche Grundlagen für den gesamten musealen Bereich in Sachsen-Anhalt zu schaffen und einen digitalen Zugang zu unserem kulturellen Erbe zu ermöglichen.“

Mit Unterstützung der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur, die das Projekt mit Mitteln in Höhe von rund 1,6 Mio. Euro förderte, konnten in der Projektlaufzeit durch 17 Mitarbeiter in drei Teams 185.862 Karteikarten des Hauptkataloges für archäologische Funde, über 10.000 Fundmünzen und ca. 423.000 Fotografien digitalisiert werden. Angesichts der im Landesamt vorhandenen ungeheuren Fülle von Archiv- und Sammlungsgut – geschätzt dürfte es sich um ca. 35 Mio. analoge Bild-, Plan- und Schriftdokumente und ca. 16 Mio. archäologische Fundkomplexe handeln – konnte im Rahmen des Projektes lediglich ein Auftakt realisiert werden.

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