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Vorstellung Genthiner Bürgermeisterkandidaten: Sebastian Löbel

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Interview

Erstellt: 15.04.2018 / 12:20 von mz

Der Wahlkampf in Genthin läuft. In zwei Wochen wird ein neuer Bürgermeister vorgestellt. Heute stellen wir euch im Laufe des Tages die einzelnen Kandidaten vor. Jetzt an der Reihe ist Sebastian Löbel, 36 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder aus Ferchland. Er geht als parteilos ins Rennen.

Gesundheit/ Soziales/Bildung
Meetingpoint JL: Wie wollen Sie die medizinische Versorgung in Genthin künftig gewährleisten?
Sebastian Löbel: "Übernahme des Ärztehauses Genthin von den Johannitern, um die ärztliche Grundversorgung sicherstellen zu können, bevor Immobilienspekulanten sich dem Gebäude annehmen und die Mieteinnahmen abgreifen und das Objekt verfallen lassen, bis es in ein paar Jahren wieder zum Verkauf steht. Es wäre zwar eine Neuverschuldung der Stadt, aber noch gibt es günstige Kredite und der Kreditbelastung zuzüglich Verwaltungskosten würden die Mieteinnahmen gegenüberstehen. "

Meetingpoint JL:Halten Sie an dem Krankenhausstandort in Genthin fest oder gibt es aus Ihrer Sicht andere Möglichkeiten?
Sebastian Löbel: "Beim alten Krankenhaus muss man sehen ob man mit Betreibern ins Gespräch kommen kann um eine Notfallversorgung sicherzustellen.
In welchen Schulen und Kitas sehen Sie den dringendsten Sanierungsbedarf?
Sollte ich Bürgermeister werden, dann werde ich mir erstmal einen Überblick verschaffen wo der größte Sanierungsbedarf besteht und dann muss man weiter sehen was die Haushaltskasse hergibt."

Meetingpoint JL: Welche Projekte wollen Sie in Genthin und in den Ortschaften für Kinder und Jugendliche künftig anbieten und ins Leben rufen?
Sebastian Löbel: "Wichtig für mich ist der Erhalt und die weitere Sanierung der Schwimmhalle, weil ich persönlich es als wichtig empfinde, dass die Kinder schwimmen lernen können. Auch für die Vereine muss die Möglichkeit des Sporttreibens bestehen bleiben. Ebenfalls sind Institutionen wie z.B. das Kino wichtig für unsere Region."

Wirtschaft
Meetingpoint JL: Wie wollen Sie die Wirtschaft in Genthin stärken? Wie wollen Sie für Unternehmen Genthin attraktiver machen?
Sebastian Löbel: "So schlecht ist die Wirtschaft in Genthin nicht. Einige Firmen wollen sich gerne noch vergrößern, dass größere Problem ist es Fachkräfte zu finden, ich kenne viele Firmen die händeringend Personal suchen, aber leider kein vernünftiges finden."

Sport/Freizeit
Meetingpoint JL: Wie wollen Sie die Genthiner Vereine und deren Ortschaften unterstützen? Welche Vereine haben am dringendsten Nachholbedarf?
Sebastian Löbel: "Welche Ideen haben Sie Genthiner Bürger und Familien zur Freizeitgestaltung in der Region?
Förderung kleiner Vereine die oft vernachlässigt werden, auch kleinere Unterstützungen in Höhe von 20, 50 oder 100 Euro können dort viel Unterstützung geben."

Verkehr
Meetingpoint JL: Welche Baumaßnahmen wollen Sie in Ihrer Amtszeit umsetzen?
Sebastian Löbel: "Es gibt viele Baustellen die angegangen werden müssen, die Brücke in Parchen, die Friedenstraße in Genthin der Radweg Genthin-Parchen usw.. Das Problem sind aber leider wie so oft die finanziellen Mittel. Deshalb muss man den Dringlichkeitsbedarf der Projekte erstmal feststellen und dann eins nach dem anderen abarbeiten."

Politik
Meetingpoint JL: Denken Sie, dass Sie sich mit Ihren Ideen im Stadtrat durchsetzen können?
Sebastian Löbel: "Den Stadtrat muss man von seinen eigenen Ideen überzeugen indem man schlüssige Konzepte und Finanzierungen vorlegt. Sollte es zu Uneinigkeiten kommen bin ich immer schon bereit gewesen mir Verbesserungsvorschläge anzuhören und diese auch zu beachten. Weil man sollte nicht gegeneinander arbeiten sondern miteinander sonst bringt es Genthin nicht weiter voran."

Meetingpoint JL: Planen Sie Steuererhöhungen?
Sebastian Löbel: "Kann man nie ausschließen aber sie sollten auf jeden Fall vermieden werden."

Meetingpoint JL: Wie würden Sie die Pläne zum Stadtkulturhaus 2.0 umsetzen?
Sebastian Löbel: "Nachteile des aktuell geplanten Standort (Schulgelände Grundschule-Mitte): Lärmbelästigung der Anwohner, es sind nicht genug Parkplätze vorhanden, nach Veranstaltungen ist das Umfeld des Veranstaltungsortes oft stark verschmutzt. Ein besserer Standort wäre im Industriegebiet am Werder bei der Wendeschleife, man müsste dort zwar das Gelände käuflich erwerben, aber die anderen Probleme wären nicht gegeben. Überprüfen des Kalkulationsansatzes für das neue Stadtkulturhaus in Höhe von ca. 4Mio Euro, realistisch ist es von höheren Baukosten auszugehen (5 bis 6 Mio Euro). Diesbezüglich hatte ich schon Gespräche mit dem Kalkulator einer größeren Baufirma, die auch in der Lage wäre solche ein Projekt umzusetzen, und auch dieser war der Meinung unter 5 Mio. Euro ist das Projekt kaum realisierbar. Weiterhin ist die Aussage von Herrn Barz beschämend, dass das Projekt mit Caterern abgesprochen ist. Es ist ein Projekt das bis dato, von Herrn Barz und Herrn Bonitz, nur auf die QSG mbH zugeschnitten ist und welches jetzt schnell noch angeschoben werden soll, bevor es noch zu Einwänden kommt."

Hinweis: Jeder Kandidat ist für sein geschriebenes selbst verantwortlich. Der Meetingpoint bildet hier  lediglich die zur Verfügung gestellten Antworten ab!

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Bilder


  • Sebastian Löbel. Foto: Sebastian Löbel


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