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Spiel, Strand und Freudentränen: KSB Jerichower Land blickt auf gelungene Sommerfreizeit auf Rügen zurück

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 03.08.2026 / 10:05 Uhr von ub/pm
Ein abwechslungsreiches Programm, sonnige Stunden an der Ostsee und eine starke Gemeinschaft: Vom 4. bis zum 12. Juli 2026 reisten 55 Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 Jahren zur jährlichen Ferienfreizeit des Kreissportbundes (KSB) Jerichower Land e.V. nach Sellin auf der Insel Rügen. Neun Tage lang erlebten die Nachwuchssportler unvergessliche Sommermomente – getragen vom ehrenamtlichen Einsatz eines engagierten Betreuerteams.
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Auf dem Gelände des Fördervereins Initiativgemeinschaft Sellin e.V. schlug die Gruppe, unter der sich 50 aktive Mitglieder aus den Sportvereinen des Heimatlandkreises befanden, ihr Quartier auf. Um den reibungslosen Ablauf kümmerten sich zehn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Auch kulinarisch fehlte es an nichts: Während die Küchenfrauen morgens und abends ein vielfältiges Buffet nach den Wünschen der Kinder zauberten, übernahm der Speiseservice Rügen Blumenthal die Mittagsversorgung.

Dichtes Ausflugsprogramm und Strandspaß
Die Ausflugsliste der neun Tage war prall gefüllt, neben Besuchen im Kino, auf der Sommerrodelbahn in Bergen, im Rügen-Park Gingst und im Erdbeererlebnisdorf Karlshof standen Minigolf, GoKart-Fahren sowie eine Fahrt mit dem traditionellen „Rasenden Roland“ zum Jagdschloss Granitz auf dem Plan.

Nachdem sich das Wetter nach den ersten vier Tagen von seiner besten Seite zeigte, verlegte die Gruppe das Geschehen verstärkt an den Ostseestrand. Dort kam unter anderem die im Vorjahr von der Volksbank Jerichower Land gesponserte Beachvolleyballanlage intensiv zum Einsatz. Ob beim Fußball, Boccia, Sandburgenbauen oder beim ambitionierten Strandsportfest – die Kinder zeigten vollen Einsatz. Für besondere Stimmung sorgte das Tauziehen der Betreuerinnen gegen die Betreuer, das lautstark vom Nachwuchs angefeuert wurde.

Traditionen, Grusel und Emotionen zum Abschied
Auch bewährte Highlights durften im Camp-Alltag nicht fehlen. Beim traditionellen Neptunfest wurden mehrere Kinder und sogar ein Zuschauer nach altem Brauch „getauft“. Neu im Programm war das Spielformat „Die perfekte Minute“, bei dem an verschiedenen Stationen Geschicklichkeit unter Zeitdruck gefragt war. Eine von den männlichen Betreuern kreativ gestaltete Nachtwanderung mit Gruseleffekten sorgte zudem für Nervenkitzel. Gleich drei Disco-Abende luden zum Tanzen ein, während Kreativangebote wie das Basteln von Perlen- und Textilarmbändern oder Gipsfiguren für ruhigere Momente sorgten.

Besonders emotional wurde es am Ende der Freizeit. Die ältesten Teilnehmer, die im kommenden Jahr altersbedingt nicht mehr mitfahren können, überraschten das Betreuerteam mit einem eigenen Programm. Mit persönlichen Worten und kleinen Geschenken bedankten sie sich bei jedem Helfer einzeln, was sowohl bei den Betreuern als auch bei den Jugendlichen für die eine oder andere Freudenträne sorgte.

Dank an Ehrenamtliche und Unterstützer
Marion Wähe vom KSB Jerichower Land e.V. zog ein rundum positives Fazit und lobte das vorbildliche Auftreten der jungen Teilnehmenden. Die positiven Rückmeldungen der Kinder und Eltern seien der schönste Lohn für die Arbeit.

Ein besonderer Dank der Organisatoren gilt den ehrenamtlichen Betreuern und den Küchenfrauen, die für die Freizeit ihren eigenen Urlaub opferten. Ebenso bedankte sich der Kreissportbund beim Landkreis Jerichower Land und zwei stillen Sponsoren für die langjährige Unterstützung. Dank einer Spende der GPS Magdeburg konnten zudem alle Kinder mit praktischen Trinkflaschen für die täglichen Ausflüge ausgestattet werden.

Bilder

Kinder und ihre Betreuer. Foto: KSB
Besuch des Rügenparks Foto: KSB
Bastelstunde Foto: KSB
Besuch in Karls Erdbeerhof Foto: KSB
Die "Perfekte Minute". Foto: KSB
Spaß auf der Sommerrodelbahn. Foto: KSB
Kinobesuch Foto: KSB
Die Spenden Foto: KSB
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