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Gemeinde Elbe-Parey verteidigt Schließungspläne für die Kita "Sonnenwinkel" in Bergzow

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 05.05.2026 / 09:05 Uhr von ub
Die Entscheidung ist gefallen, doch die Wellen schlagen hoch, nach dem Beschluss zur Schließung der Kita „Sonnenwinkel“ in Bergzow erklärt Bürgermeisterin Nicole Golz nun die Beweggründe der Verwaltung. Angesichts sinkender Kinderzahlen und einer angespannten Haushaltslage sieht die Gemeinde keine andere Möglichkeit, als die kleinste Einrichtung der Einheitsgemeinde zum Sommer 2026 aufzugeben.


Nach monatelangen Debatten und dem Widerstand aus der Bevölkerung bezieht die Gemeinde Elbe-Parey nun klar Stellung. Die geplante Schließung der Kita „Sonnenwinkel“ zum 31. Juli 2026 sei das Ergebnis einer „sorgfältigen und umfassenden Abwägung“ gewesen, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme der Bürgermeisterin Nicole Golz.

Die Zahlen sprechen gegen den Standort
Hauptgrund für das Aus der Einrichtung ist die mangelnde wirtschaftliche Perspektive. Laut Gemeindeverwaltung ist die Kita „Sonnenwinkel“ die kleinste Einrichtung in Elbe-Parey und leidet seit Jahren unter einem deutlichen Rückgang der Kinderzahlen.
• Die aktuelle Auslastung der Kita liegt deutlich unter 50 Prozent.
• Aufgrund dauerhaft niedriger Geburtenzahlen im Einzugsgebiet ist die Prognose weiterhin negativ.
• Die fixen Personal-, Gebäude- und Sachkosten bleiben trotz der geringen Belegung nahezu unverändert hoch.

Angesichts der Konsolidierungsverpflichtungen des Haushalts sei ein Weiterbetrieb finanziell nicht mehr zu verantworten. Verschiedene geprüfte Alternativen hätten laut Gemeinde keine nachhaltige Entlastung gebracht.

Anschlussbetreuung und Personalsicherheit
Die Bürgermeisterin betont, dass kein Kind ohne Betreuungsplatz bleiben wird. In den umliegenden Einrichtungen in Parey, Güsen oder Derben gebe es ausreichend freie Kapazitäten, um alle Bergzower Kinder aufzunehmen. Die Verwaltung stehe bereits im Austausch mit den Eltern, um die Übergänge bestmöglich zu organisieren.
Auch für die Beschäftigten gibt es eine Perspektive:

• Die vier betroffenen Mitarbeiterinnen sollen nach Möglichkeit in anderen kommunalen Kitas weiterbeschäftigt werden.
• Aufgrund von Fluktuation und altersbedingten Abgängen in anderen Einrichtungen bestehen laut Gemeinde gute Einsatzmöglichkeiten.
• Das ausdrückliche Ziel der Verwaltung ist es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Kritik der Eltern und Pendler-Problematik
Ein zentraler Kritikpunkt der betroffenen Familien sind die längeren Fahrtwege. Hierzu erklärt die Gemeinde, dass die Situation der Pendler im ländlichen Raum bekannt sei und in die Abwägung einbezogen wurde. Dennoch müsse sich eine Standortentscheidung an der Gesamtstruktur der Gemeinde und der langfristigen Wirtschaftlichkeit orientieren, statt an individuellen Arbeitswegen.

Bezüglich der Kosten für eine mögliche Betreuung außerhalb der Einheitsgemeinde stellt die Verwaltung klar, dass hierfür – wie gesetzlich durch das Wunsch und Wahlrecht der Eltern vorgesehen, Defizitkostenpauschalen gezahlt werden. Diese bewegen sich im Haushalt regelmäßig in einer Größenordnung von rund 50.000 Euro.

Abschließend unterstreicht die Gemeinde, dass die Entscheidung eine notwendige Anpassung an die demografischen Rahmenbedingungen darstelle, um die kommunale Daseinsvorsorge zukunftsfähig zu gestalten.

Wie es weiter geht
Wie es mit dem Kita-Standort in Bergzow zukünftig weiter geht, entscheidet ein Bürgerentscheid am 5. Juli 2026, hier dürfen alle Bürger der Einheitsgemeinde Elbe-Parey über die Zukunft der Kita Bergzow an der Wahlurne entscheiden. Laut Aussage der Verwaltung nimmt die Gemeinde für ihre Bürger dazu zwischen 10.000 und 15.000Euro in die Hand, je nachdem wie groß Zahl der Briefwähler ist.

Bilder

Kita "Sonnenwinkel" in Bergzow. Foto: ub
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Kommentare

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    Nicole Golz schrieb um 07:16 Uhr am 08.05.2026:
    Es gibt einige Kommentare, die durchaus fragend wirken. Deshalb werde ich hiermit zur Thematik Demografiepauschale aus dem Förderprogramm des Landes Kita STABIL etwas erklären. Auf die anderen falschen Sachvorträge werde ich nicht eingehen. Wenn jedoch jemand eine Frage hat, dann werde ich dazu auch gern antworten. Gern können Sie sich auch einen Termin geben lassen und ich nehme mir die Zeit, Ihnen die Entscheidungen des Gemeinderates zu erläutern.
    Zur Demografiepauschale:
    Das Land Sachsen-Anhalt hat ein Förderprogramm aufgelegt mit dem Namen Kita STABIL. Der Landkreis erhält diese Mittel und muss im Rahmen einer Richtlinie festlegen, wie diese Mittel verteilt werden. Der dazu erforderliche Beschluss wurde im Jugendhilfeausschuss des Kreistages am 09.04.2026 getroffen. Es müssen Kriterien vorliegen, wonach eine Kita Mittel aus dem Programm erhalten kann. Keines der Kriterien erfüllt die Kita in Bergzow. Die Kita hat ein strukturelles kein demografisches Problem. All das habe ich sehr umfangreich erklärt. Gern kann man sich die Kriterien im Bürgerinformationsportal des Landkreises selbst durchlesen. Die Mittel sind kitascharf zu verwenden und nachzuweisen.
    @julia heinemann: Liebe Julia, du warst bei den Sitzungen zugegen und wirfst mir hier in den Kommentaren Täuschung vor? Mit deinen Aussagen täuscht du die Bürger, die nicht zugegen waren und die Erklärungen nicht kennen, so wie du.
    Es ist gerade für die Kommunen nicht einfach, Haushaltsplanungen aufzustellen, die uns handlungsfähig machen. Ich habe mehrere Konsolidierungsmaßnahmen vorgestellt. Ich habe keine davon gestrichen oder reduziert. Auch das ist eine demokratische Entscheidung des Gemeinderates. Ich darf hier z.B. an die Diskussion von Beteiligungen an Betriebskosten für Dorfgemeinschaftshäusern und Sporthallen erinnern. Mit vielen - vor allem schwierigen Entscheidungen - tut man sich schwer im Rat. Man muss hier aber bedenken, dass die Ratsmitglieder ehrenamtliche Personen sind. Es gibt nicht nur schöne Dinge zu entscheiden. Es ist sicher schwer für die Bürger, wenn eine Entscheidung wie die der Schließung der Kita in Bergzow getroffen wird. Sie ist aber notwendig und bedarf immer einer Betrachtung über die gesamte Gemeinde hinweg. Wir leisten uns wenige freiwillige Aufgaben. Wir bauen keine Prunkschlösser, wie behauptet wird. Derben war notwendig, weil man die alte Kita nicht erweitern kann, was eine Bodenuntersuchung mit sich brachte. Und im Übrigen gehen dort die Kinder aus Derben und Ferchland hin, weil die Ferchländer Kita vor meiner Zeit geschlossen wurde - ebenso wie Hohenseeden damals.
    Mit freundlichen Grüßen
    Nicole Golz
    • Bergzowbürger schrieb um 22:43 Uhr am 08.05.2026:
      Auweia, die Stellungnahme macht es nicht besser und bestätigt den schlechten Ruf. Keine Empathie, kein Verständnis, einfach nur selbstherrlicher Narzissmus.
      Alle Anderen liegen falsch, es wird der eigene Wille durchgesetzt. So funktioniert das Bürgermeisterinamt nicht!

      Die sympathische Kita Bergzow hat kein strukturelles Problem, ist seit Jahrzehnten im Ort verwurzelt und beliebt! Sie ist wichtig für Zuversicht und Zukunft der Bergzower! Wenn der Kindergarten, Ihrer Meinung nach, kein demografisches Problem hat, dann verdeutlicht eine angestrebte Schließung die Panik der Gemeinde umso mehr und deckt die strukturellen und demografischen Probleme der Großkitas auf.

      In Hohenseeden besteht übrigens, schon lange vor dem umstrittenen Neubau, eine gute Kita mit herzlicher Betreuung, der Advendtkindergarten!

      Es zeigt sich ganz klar, die Verfehlungen liegen seitens der Gemeinde! Aber wie das in der Autokratie stets so ist, Schuld und Verantwortung wird abgewiesen und verlagert.



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    Einwohner Parey schrieb um 16:55 Uhr am 07.05.2026:
    Sie meinte aber das Bergzow nicht darunter fällt,aus einer bestimmten Begründung die ich aber nicht mehr weiß.
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      Bergzowbürger schrieb um 08:29 Uhr am 07.05.2026:
      Die Volksstimmen hat einen Artikel zur Demografiepauschale veröffentlicht. Darin steht gut beschrieben das Millionen Euro zur Stützung von Kindergärten bereitgestellt werden. Den Link hatte ich hier gepostet, jedoch wurde er gelöscht. Warum wohl???
      • Bergzowbürger schrieb um 19:46 Uhr am 07.05.2026:
        Diese Regelung sollte wohl still und heimlich kleingeredet und übergangen werden; die Bürger nicht wissen das sie im Recht sind. Deshalb wohl auch die Löschung meines Links.
        Elbe Parey schlittert nun sehenden Auges in einen teuren Bürgerentscheid, verursacht unnötige Extrakosten. Das autokratische Handeln der Gemeinde muß Folgen haben!
      • Leser24 schrieb um 13:16 Uhr am 07.05.2026:
        Also heute steht der Artikel in der Volksstimme, das keine Tageseinrichtung geschlossen wird. Dank der Demografiepauschale so steht es Schwarz auf Weiß. Also liebe Frau Golz da waren sie wohl etwas voreilig. Dann brauch ja eigentlich auch keine Wahl mehr stattfinden. Also entweder hat Frau Golz das nicht gewusst mit der Demografiepauschale, oder sie zieht ihr eigenes Ding wieder durch und hat alle Bürger getäuscht. Also wenn das der Fall ist, dann liebe Frau Golz bitte ich sie von ihrem Amt zurückzutreten. Und glauben Sie mir, sie verlieren immer Mehr Vertrauen in ihren Bürgern der Gemeinde. Aber das ist in Jerichow nicht anders und in Genthin auch nicht.
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      Einwohner Parey schrieb um 03:13 Uhr am 07.05.2026:
      Wurde auch schon angebracht mit Kita stabil, Aussage war das Geld wird nicht für Bergzow genutzt sondern für andere Einrichtungen. Bergzow wird trotzdem geschlossen... Sie lässt sich davon nicht abbringen...
      • Bergzowbürger schrieb um 06:11 Uhr am 07.05.2026:
        Wo gibt's denn sowas? Mit den Millionen der Demografiepauschale sollen Kitas wie Bergzow unterstützt werden und nicht Vertuschung und Korrektur von Fehlern der Gemeinde! Den Verantwortlichen in Parey muß ja echt die Muffe gehen, wenn dermaßen autokratisch regiert wird!
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      Bergzowbürger schrieb um 21:51 Uhr am 06.05.2026:
      Gute Nachricht, im Jerichower Land muß keine Kita dank der Demografiepauschale schließen! Somit bleibt die Kita Bergzow erhalten.
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        Einwohner Parey schrieb um 05:19 Uhr am 06.05.2026:
        Eine Kita Tagesstätte sollte nicht als wirtschaftlicher Faktor gerechnet werden, die Zahlen der Kinder das ist immer ein auf und ab.Frau Golz hat selbst in einer Sitzung gesagt das sich Güsen und Parey auch nicht trägt und ein plus eingefahren wird.Da stelle ich mir bloß die Frage,warum baue ich noch einen riesigen Kindergarten in Derben wie Hohenseeden hin.Das ein neuer hin musste ist ok,aber gleich so ein riesiger, wohlwissend das die anderen Kindertagesstätten unterbesetzt sind und laut hören gehen in Parey scheinbar auch dieses Jahr ungefähr 20 Kinder in die Schule,so möchte sie das Loch wohl auffangen mit den Bergzower Kindern.Zu Fr.Mannewitz Zeiten wurden zumindest die geschützt wo eine Flaute der Kinderzahlen war.
        Alle reden vom neuem Bauhof,aber das scheinbar in Güsen eine Mitarbeiter/in jeden morgen von da anfängt und nicht am neuen Bauhof startet ist etwas fraglich.Wurde schon öfter von mir beobachtet,da ich in der Nähe wohne und jeden morgen das sehe.Was für mich auch keinen Sinn macht.Das sind ja auch Kosten das Gebäude mitarbeitergerecht zu halten,Strom und fließend Wasser usw.
        Warum kauft oder least man sich eine große Kehrmaschine um damit zweimalig im Jahr diese zu benutzen?In Genthin zum Beispiel läuft sie scheinbar durchgehend im Vergleich.Auch der Bauhof mit den Baustellen..ist das ein Baubetrieb wie Bau Mü... mit großen Gerätschaften.Was ist mit den Fußwegen,die kleinen Stellen die ausgebessert werden sollten,so hieß es ja mal vor Jahren... Viele Straßen auf die wir fahren wurden damals durch Ausschreibungen zu Mannewitz ihrer Zeit gemacht und das ging auch mit den Kosten.Ich drücke den Bergzowern jedenfalls die Daumen und finde das KLASSE das ihr euch nicht unterkriegen lasst.WICHTIG IST OB HOHENSEEDEN BIS FERCHLAND GEHT ZUR WAHL AM 05.07. AUCH WENN ES EUCH NICHT BETRIFFT,VIELL IST EUER DORF DAS NÄCHSTE.Das geht nicht mit Rechten Dingen zu...Viell stößt das mal bestimmte Leute auf,wie eine Kommunalaufsicht,was der Leser vor mir geschrieben hatte
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          Allefüreinen schrieb um 01:54 Uhr am 06.05.2026:
          Es wird Zeit das die Kommunalaufsicht einschreitet.
          Elbe/Parey biegt sich seit Jahren alles so zurecht wie es will und handelt nicht im Bürgersinne. Es wird manipuliert und nur die eigene Meinung manifestiert und geduldet.
          Mit den Kitaneubauten Parey, Hohenseeden und Derben hat man sich verzockt und viel zu groß und teuer gebaut. Bergzow soll nun das Bauernopfer sein, um davon abzulenken. Bestätigendes Zitat der Bürgermeisterin: "In den umliegenden Einrichtungen in Parey, Güsen oder Derben gebe es ausreichend freie Kapazitäten, um alle Bergzower Kinder aufzunehmen."

          Die Kita Hohenseeden sollte ursprünglich 600000,- kosten, am Ende sind es 1,3 Millionen geworden, inklusive ungeeignetem Standort! Fehlplanungen am Bedarf vorbei, nur um realitätsferne Selbstdarstellerphantasien zu verwirklichen!
          Das verpulverte Geld hätte man besser in die Breite, zur Stärkung des Gemeinwohls und Zusammenhalt's, z.B. in Gemeindehäuser, Jugendclubs oder der maroden Sekundarschule Parey investieren sollen!
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            Icke schrieb um 19:38 Uhr am 05.05.2026:
            Wenn ich dieses Argument mit dem Bauhof höre bekomme ich das kotzen, evtl. haben dort Mitarbeiter aufgehört oder sind in Rente gegangen!
            Wenn es zuwenige Mitarbeiter gibt und die Aufgaben nicht erledigt werden sind auch alle am meckern. Vorallem der wichtigste Punkt ist doch das die Jungs vom Bauhof und einige Mädels in der Verwaltung den Brandschutz für die ganze Gemeinde sicherstellen. Während andere ihrer Arbeit in BRG, GNT oder auf Montage nach gehen. Wenn die Jungs nicht da wären, würde es evtl. eine Pflichtfeuerwehr geben und dann hoffe ich das ihr Meckerköpfe einen Brief nach Hsuse bekommt, das ihr ausgewählt wurdet. Hört doch einfach mal auf die Kita und den Bauhof gegen einander auszuspielen. Findet Lösungen, macht Vorschläge, aber nein immer nur fordern und motzen.
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              Torsten B. schrieb um 14:53 Uhr am 05.05.2026:
              Bleibt nur zu hoffen, daß der Bürgerentscheid zu Gunsten der Kinder, Eltern und der Einrichtung Sonnenwinkel und dessen Erhalt ausgeht. Was macht denn Bürgermeisterin Nicole Golz dann? Den Bürgerwillen ignorieren, oder zurücktreten?!
              • Unbekannter schrieb um 15:54 Uhr am 05.05.2026:
                Hallo Torsten B.Ich hoffe das Frau Golz bald mal zurücktritt. Alles was ihr nicht gefällt, wird von ihr nicht weiter verfolgt. Ihre Meinung zählt und nichts anderes. Ich habe mich ja sehr gefreut, das die Bürger ihre Windräder und Photovoltaik Anlagen mehr oder weniger abgelehnt haben. Aber sie macht immer weiter. Jetzt schließt sie halt kleinere Kindergärten.
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              Einwohner schrieb um 14:51 Uhr am 05.05.2026:
              Ich finde es sehr schade, dass der KiTa nicht die Möglichkeit gegeben wurde sich innerhalb eines Jahres zu profilieren und die entsprechenden Kinderzahlen vorzuweisen. Stattdessen bezahlt die Gemeinde lieber einen Bürgerentscheid. Wenn sich die Räte doch so sicher waren, dass Bergzow das sowieso nicht schafft, dann wäre das doch kein Problem gewesen. Aber die Bergzower hätten zumindest die Möglichkeit gehabt ihr KiTa zu retten. Oder haben die anderen Gemeinden Angst, dass die KiTa Bergzow mit einem tollen Konzept Kinder aus anderen Orten abwerben könnte? Die KiTa Hohenseeden ist auch nur so gut besucht, weil das Konzept überzeugt und nicht weil alle Kinder aus Hohenseeden sind.
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                Unbekannter schrieb um 14:41 Uhr am 05.05.2026:
                Ich verstehe die Argumentation von Frau Golz nicht richtig. Das kann mir doch keiner erzählen, das es in Derben mehr Kinder gibt als in Bergzow. Liebe Frau Golz sie bauen überall neue Kindergartenpaläste ,und dann werden die kleinen einfach geschlossen, Ich habe das Gefühl, das es schon seit Jahren geplant war. Wenn Bergzow keine Kinder hat, frage ich mich wie man die Kindergärten in Hohenseeden und den Neubau in Derben mit Kindern voll bekommt. Es fallen ja keine Kinder von den Bäumen. Also werden die kleinen Kindergärten geopfert, nur damit Frau Golz ihre Zahlen stimmen. Sie lügt wo sie nur kann. Liebe Frau Heinemann ich bin aus Genthin und hoffe das sie und andere Mitstreiter es schaffen, diese schöne kleine Einrichtung weiter zu betreiben. Aber der Bauhof bekommt einen neuen Mitarbeiter nach dem anderen, und jetzt wird noch eine Küchenkraft und Sonstiges für die Gemeinde Elbe Parey eingestellt. Dort wird nicht gespart.Es ist auch komisch, das ein komplett neues Bauhofgelände gebaut wurde und für die Kinder ist kein Geld mehr vorhanden. Also liebe Frau Golz,dann haben sie wohl alles falsch gemacht wenn angeblich kein Geld mehr vorhanden ist. Liebe Grüße aus Genthin
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                  J. Schwarz schrieb um 14:04 Uhr am 05.05.2026:
                  Schade ich bin damals schon in diesen Kindergarten gegangen und ich hab ihn geliebt. Das ist echt traurig. Der Kindergarten war sooooo schön gewesen. Da hängen so viele Erinnerungen dran. Das tut mir sehr leid.
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                    Julia Heinemann schrieb um 09:46 Uhr am 05.05.2026:
                    Ich weiß nicht was bei sechs neuen Anmeldung, wobei man sagen darf das die Gemeinde hier einige zurück hält, als negative Prognose darstellt!?
                    Vielleicht darf man ebenfalls erwähnen, dass es hier weniger um die kleine Kita in Bergzow geht. Denn die Unwirtschaftlichkeit der Kita Parey und Güsen (Tenor Frau Golz) schlägt mit welchen Summen zu Buche liebe Gemeinde??
                    Ebenso sind die gesamten Konsolidierungsmaßnahmen aus dem Haushalt gestrichen worden, da es keine Notwendigkeit gibt und sich die Gemeinde selbst helfen könnte (Stand letzte Sitzung). Aber anscheinend ist es seitens der Gemeinde dennoch wichtig die Bürger zu täuschen, sonst müsste man sich ja Fehler eingestehen.
                    Moralisch sehr fragwürdig wir man hier mit den Bürgern umgeht!
                    • Leser24 schrieb um 21:35 Uhr am 07.05.2026:
                      Hallo Frau Heinemann. Wußten sie von der Demografiepauschale ,oder ist das auch etwas neues für sie. Wenn dieses beschlossen wird, kann doch Frau Golz nicht dagegen argumentieren. Und das Geld was jetzt für die Wahl ausgegeben werden soll, wenn sie dann noch stattfinden wird hätte man auch in die Einrichtung in Bergzow stecken können.