Eine Gruppe engagierter Menschen aus Genthin und Umgebung hat den Elbe-Havel-Kunstkanal e.V. gegründet. Ziel des Vereins ist, den Elbe-Havel-Kanal zur Freiluft-Galerie zu entwickeln, um Tourismus und Kultur zu fördern, die Region zu beleben und das Identifikationsgefühl der Bevölkerung mit ihrer Heimat zu stärken. Den Vorstand bilden Susann Golz sowie Friedemann und Bianca Kahl.
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Die Ideen reichen von überdimensionalen, statischen Skulpturen, Beleuchtungskonzepten für Gebäude über kleine ergänzende Gestaltungselemente bis hin zu digitalen Formaten sowie Licht- und Klanginstallationen, flankiert von verschiedensten Veranstaltungen. „Wir sehen darin eine große Chance für die Region. Wenn wir es schaffen, den Elbe-Havel-Kunstkanal als starke Dachmarke zu etablieren, erhöhen wir die Sichtbarkeit für vorhandene Angebote und schaffen die Grundlagen für die Entwicklung neuer attraktiver Formate“, sagt Vereinsvorsitzende Bianca Kahl.
Ihre Vorstandskollegin Susann Golz ergänzt: „So würden wir nicht nur mehr Wasser- und Radtouristen in die Region ziehen und die Bekanntheit des Jerichower Landes steigern. Wir geben auch den Menschen hier vor Ort gute Gründe, stolz auf ihre Heimat zu sein.“
Die Bandbreite der Ideen ist groß und perspektivisch blicken die Vereinsmitglieder auch über die Landesgrenze hinaus Richtung Brandenburg und Berlin. Was am Ende wirklich umsetzbar und gewünscht ist, muss sich erst zeigen. Zunächst sind eine Machbarkeitsstudie sowie Workshop- und Gesprächsformate in der Region geplant. Hierfür hat der Verein Fördermittel beantragt und sammelt zur Zeit Spenden, um den notwendigen Eigenanteil zu finanzieren. Mit der Studie soll dann ein Planungsbüro beauftragt werden. Es laufen bereits Gespräche mit erfahrenen Landschaftsarchitektinnen aus der Umgebung.
Große Unterstützung erfährt der neu gegründete Verein durch die Genthiner Bürgermeisterin Dagmar Turian. Auch auf den Landrat Steffen Burchardt und die Stadt Burg ist der Vorstand bereits zugegangen.
Weitere Termine für Präsentationen sind geplant. Unter anderem stellt sich der Verein am Donnerstag, 26. Februar, im Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss der Stadt Genthin vor.
Auf der Internetseite des Vereins sind weitere Informationen sowie Möglichkeiten der Unterstützung zu finden. Zudem ist der Elbe-Havel-Kunstkanal e.V. seit einigen Tagen auf Instagram präsent: www.elbe-havel-kunstkanal.de; www.instagram.com/kanal_kunst
Kommentare
Unbekannter schrieb um 11:59 Uhr am 17.02.2026:
Unbekannter schrieb um 17:18 Uhr am 16.02.2026:
Bianca schrieb um 10:46 Uhr am 17.02.2026:
An welchen Standorten genau wir diese Recherchen durchführen, hängt sehr davon ab, wo wir auf offene Türen treffen und mit Unterstützung rechnen können. Wir werden nicht gegen Widerstand ankämpfen. Entweder, das Potenzial wird erkannt und das Projekt ist gewollt und wird deshalb gefördert oder eben nicht.
Bianca schrieb um 10:24 Uhr am 17.02.2026:
Antje schrieb um 17:51 Uhr am 15.02.2026:
Man sollte das Engagement unterstützen.
Bianca schrieb um 10:47 Uhr am 17.02.2026:
Bianca schrieb um 17:45 Uhr am 15.02.2026:
Wir stehen ganz am Anfang in der Ideenphase und mit Licht würden wir nur temporär zu Veranstaltungshöhepunkten arbeiten bzw. innerhalb der Ortschaften, indem Brücken oder Fassaden angestrahlt oder beleuchtet werden, vergleichbar zum Beispiel mit dem Schriftzug an der Hubbrücke in Magdeburg oder mit den Illuminationen/Lichtzauber-Projektionen beim Altstädtischen Weihnachtsmarkt in Brandenburg an der Havel. Was genau realistisch und möglichst unschädlich ist, soll unter anderem die Machbarkeitsstudie zeigen.
Die Problematik der Lichtverschmutzung ist uns bewusst und der Naturschutz beziehungsweise die Umweltbildung sind per Satzung einer unserer Vereinszwecke: https://elbe-havel-kunstkanal.de/der-verein
Wenn Sie hier Gesprächsbedarf haben, kommen Sie doch auf uns zu, oder bringen Sie sich gern mit eigenen Ideen, Impulsen und natürlich Fachwissen in eines unserer angedachten Beteiligungsformate für die Konzeption des Kunstkanals ein!
Herzliche Grüße, Bianca Kahl
Ina schrieb um 15:18 Uhr am 15.02.2026:
Wo überall vor Lichtverschmutzung gewarnt wird - insbesondere zum Schaden von Insekten und daraus folgernd für Vögel !!
Und wer, bitte, radelt oder wandert im Dunkeln am Elbe-Havel-Kanal?
Selbst "reich und schön" liegt irgendwo vor Anker.