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CDU: Vorfälle an Polizeifachhochschule ernst nehmen// Aufarbeitung nötig

Politik
  • Erstellt: 17.02.2023 / 13:30 Uhr von cl/pm
Zu den kürzlich bekanntgewordenen u.a. rassistischen und gewaltverherrlichenden Chat-Nachrichten von jungen Polizeibeamtinnen und -beamten [wir berichteten] erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, Chris Schulenburg: „Antisemitische, gewaltverherrlichende oder menschenverachtende Äußerungen haben in der Landespolizei nichts zu suchen.

Es ist richtig, dass gegen alle noch im Landesdienst befindlichen Chat-Beteiligten unverzüglich dienstrechtrechtliche Maßnahmen eingeleitet wurden. Die Landespolizei und die Innenministerin nehmen den Vorfall sehr ernst. Die zugesagte weitere Aufarbeitung ist für das Vertrauen in die Landespolizei existenziell. Es muss gegen die Betroffenen hart und konsequent durchgegriffen werden. Dabei unterstützen wir die Innenministerin.“


Hinweis: politische Mitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wider. Unsere Leser sollen sich selbst ein Bild von den Äußerungen unserer Politiker machen, ohne Anmerkungen oder Veränderungen durch die Redaktion.

Bilder

Symbolbild, pixabay.com
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Kommentare

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    Torsten B. schrieb um 15:49 Uhr am 17.02.2023:
    Es ist nachvollziehbar daß, wenn diese Fälle eindeutig bewiesen sind, und nicht schon eine Verjährungsfrist eingetreten ist, die Polizisten mit dienstrechtlichen Maßnahmen rechnen müssen. Auf der anderen Seite fragt man sich, welche Ursachen und Gründe gibt es, die dazu führen, das junge Polizisten gewaltverherrlichende oder menschenverachtende Äußerungen in Chat-Nachrichten teilen? Findet in unserer Gesellschaft eine zunehmende Verrohung statt, mit mangelnder Bildung? Ist dies praktisch das Spiegelbild unserer Gesellschaft? Im übrigen gab es auch während der Corona-Zeit viele abwertende Aussagen auf politischer Ebene, von der Pandemie der Ungeimpften, bis hin zu, die Ungeimpften sind das Problem, mit medialer Unterstützung.
    Das wohl krasseste Bsp. ist die Aussage von Frau Strack-Zimmermann der FDP, als Vorsitzende des Verteidigungsausschusses vom DBT, die am 28.06.2022 den Präsidenten W. Putin als kriminellen Massenmörder mit dem man sich nicht mehr an einem Tisch setzt, bezeichnete. Nun ja, es gibt halt gleiche und gleichere Bürger/in!
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      NEWS TICKER schrieb um 14:36 Uhr am 17.02.2023:
      Wenn o.g. unterbunden werden soll, müßte das Internet abgeschalten werden.