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Sachsen-Anhalt fördert mit 33,5 Mio. Euro kulturelle Erbe! JL geht leer aus

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Stadtgeschehen

Erstellt: 09.01.2018 / 15:35 von mz/pm

Ein Expertengremium hat die Beiträge des Ideenwettbewerbs zur „Verbesserung der Präsentation und nachhaltigen Nutzung des kulturellen Erbes in Sachsen-Anhalt in der EFRE-Förderperiode 2014-2020“ gesichtet und eine abschließende Rangliste von 25 förderungswürdigen Projekten erstellt.

Dem Wettbewerbsaufruf der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur waren 47 Antragsteller aus ganz Sachsen-Anhalt gefolgt. Staats- und Kulturminister Rainer Robra dankte allen Wettbewerbsteilnehmern: „Die Anzahl der eingegangen Wettbewerbsbeiträge hat alle Erwartungen bei weitem übertroffen. Das ist ein Beleg dafür, dass mit dem Wettbewerbsaufruf der richtige Weg gegangen wurde. Die ausgewählten Projekte unterstreichen in eindrucksvoller Weise den Reichtum des kulturellen Erbes in Sachsen-Anhalt, die kulturtouristischen Potentiale, die Ideen und das Engagement vor Ort.“

Ziel des Ideenwettbewerbs war es, im Rahmen der EFRE-Förderperiode 2014-2020 die Präsentation des kulturellen Erbes im Land zu verbessern. Im Fokus standen die Erhaltung und Weiterentwicklung des einzigartigen und nicht ersetzbaren kulturellen Erbes als wesentliches Element der Identität einer Stadt sowie als Anziehungspunkt für kulturinteressierte Touristen. Ein siebenköpfiges Expertengremium aus Kultur, Denkmalpflege, Weltkulturerbe, Städtebau und Umweltschutz hat auf der Grundlage vorgegebener Kriterien eine Projektauswahl in Form eines Rankings getroffen. Die Auswahlliste berücksichtigt Orte und Kulturstätten im ländlichen Raum ebenso wie in den größeren Zentren.

Auf der Auswahlliste der Jury sind zum Beispiel Wettbewerbsbeiträge der UNESCO-Welterbestätten im Land. Das Projekt „Stiftsberg Quedlinburg“ sieht etwa ein nachhaltiges Konzept zur Inwertsetzung des Welterbes vor. Berücksichtigt wurden auch Einrichtungen, die für das Kulturerbe und die Kulturlandschaft von Regionen stehen und den regionalen Kulturtourismus befördern. Beispielhaft ist hier das Bördemuseum Burg Ummendorf, das überregional die Kulturgeschichte der Region präsentiert. Auch Stätten der Industriekultur haben die Jury mit Planungen zur Stärkung der Industriekultur überzeugt.

Das Projekt Filmmuseum Wolfen unterstreicht mit seinem Vorhaben die zentrale historische Bedeutung der mitteldeutschen Chemie-Industrieregion in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Präsentation des kulturellen Erbes erfolgt darüber hinaus verstärkt auch durch offene Kirchen. Mit der Umsetzung neuer Konzepte sollen Kirchen als Kulturstätten und bürgerschaftliche Zentren in den Regionen gestärkt werden. Alle ausgewählten Kirchen stellen daher eine wichtige Gelenkfunktion zu anderen kulturtouristisch relevanten Attraktion dar.

Insgesamt standen für den Wettbewerb Mittel in Höhe von rund 33,5 Millionen Euro zur Verfügung. 12 Projekte können daher unmittelbar in die Umsetzung gehen, weitere 13 förderwürdige Projekte können in Abhängigkeit von noch ausstehenden Entscheidungen über einen Antrag zur Verstärkung des Programms umgesetzt werden. Hier prüft die Staatskanzlei und Ministerium für Kultur derzeit zusätzlich noch weitere Möglichkeiten, um möglichst eine Finanzierung aller Projekte der Auswahlliste sicherstellen zu können.

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