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Genthin: musikalische Begegnung der besonderen Art

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Stadtgeschehen

Erstellt: 09.01.2017 / 16:16 von cl

Gestern besuchte der Chor des lutherischen Augustana-Colleges aus den USA die junge Kirche in Genthin. Auf seiner Reise durch die Lutherstädte Deutschlands machte der Chor einen Zwischenstopp im Jerichower Land. Wie es dazu und zu einem Choraustausch mit dem Bismarck-Gymnasium kam, haben wir für euch heraus gefunden und waren live dabei.

Eine Reise nach Deutschland war vom Studentenchor des Augustana-Colleges lange geplant. Dass es auch nach Genthin geht, war hingegen lange unklar, da die Studenten vor allem die Lutherstädte in Deutschland besichtigen wollten.

Rückblick
Über einen alten Kontakt des amerikanischen Choleiters Paul Nesheim zur Genthiner Pfarrerin Beate Eisert kam diese Idee zu stande. „Im August 2015 war ich gerade aus Thüringen nach Genthin umgezogen, da fand ich Pauls E-Mail in meinem Postfach. Er wollte mich in meiner alten Gemeinde in Thüringen mit dem Chor besuchen. Da hab ich ihm erstmal von meinem Wechsel in eine neue Gemeinde berichtet “, erzählt Pfarrerin Eisert.

Die Idee, auf der Reise auch in Genthin Halt zu machen, stand schnell im Raum. Pfarrerin Eisert machte sich kundig, inwieweit eine Kooperation mit dem Schülerchor des Bismarck-Gymnasiums möglich wäre, da der eigene Chor der Kirchengemeinde hauptsächlich aus älteren Mitgliedern besteht. Die Leiterin des Schülerchors, Musiklehrerin Anke Held, war begeistert von dieser Idee. Schon bald begann die eifrige Planung, bis es gestern schließlich soweit war.

Gesang, Gespräche und viel Spaß
Am frühen Sonntag Nachmittag war der über 50-köpfige Chor in Genthin angekommen. Dort wurden sie mit einem Kaffee-, Kuchen- und Suppenbufett empfangen. Ein Gottesdienst stimmte alle Beteiligten auf den Nachmittag ein. Die Predigt und Lesungen wurden abwechselnd in Deutsch und Englisch vorgetragen.

In einer Kennenlernrunde konnten die amerikanischen Studenten viel über die evangelische Gemeinde erfahren. Neugierig stellten sie Fragen zu Veranstaltungen und zur Jugendarbeit in der jungen Kirche. Die Fragen und Antworten wurden von der Bismarck-Schülerin Maria Pfannkuchen übersetzt, die selbst einige Zeit im Ausland, im englischen Hungerford,verbracht hat.

Anschließend bereiteten die deutschen und amerikanische Chöre ein gemeinsames großes Konzert vor. Geübt hatten beide Chöre schon im Vorfeld, natürlich getrennt. Gemeinsam wurde gestern schließlich alles zusammengefügt. Den Höhepunkt des Tages bildete das große Konzert in der St. Trinitatis Kirche mit vielen Eltern, Gemeindemitgliedern und weiteren Schülern als Publikum.

Applaus!
An den tosenden Applaus schloss sich eine kleine Dankeschön-Rede von Pfarrerin Beate Eisert an, die auch kleine Präsente an alle Sängerinnen und Sänger verteilte.

Nachdem sich alle noch einmal an einem großen Buffet, mit Salaten, Suppen, Schnittchen u.v.m. stärken konnten, traten die Amerikaner ihre Weiterreise nach Berlin an. Besonders die amerikanischen Studenten zeigten sich begeistert von diesem Choraustausch. „Ich finde, das ist eine tolle Gelegenheit, um internationale Beziehungen zu knüpfen. Ich würde mich total freuen, wenn wir nochmal so eine Reise machen könnten“, erzählt College Studentin Emily (20).

Auch ihr Mitstudent Anthony (22) nimmt viele neue Eindrücke mit: „dieses Projekt hat mir einmal mehr gezeigt, dass Musik verbindet “.

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Bilder


  • Die amerikanischen Chorsängerinnen grüßen unsere Leser!

  • Der gemischte Chor in der St. Trinitatis Kirche

  • Vorbereitung auf das Gemeinschaftskonzert

  • Gespräche und Austausch zwischen den Sängern und der Gemeinde


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