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Jahresrückblick- & ausblick Interview mit Bürgermeister Frank von Holly

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Interview

Erstellt: 07.01.2017 / 10:03 von mz

Zum Jahresbeginn haben wir mit den Bürgermeistern aus der Region gesprochen. Was hat sich 2016 getan? Mit welchen Schwierigkeiten hatten die Städte zu kämpfen, was steht 2017 an. Heute lest ihr das Interiew mit dem Bürgermeister der Stadt Möckern, Frank von Holly.

Meetingpoint JL: Was hat sich 2016 in Ihrer Stadt getan, worauf sind Sie besonders stolz?
Frank von Holly:

"Wir haben wieder viel mehr geschafft, als ich ehrlicherweise geglaubt habe. Alles Wichtige aufzuzählen geht hier nicht, auch weil für jeden etwas anderes wichtiger ist.
Organisatorisch begann 2016 mit dem Einzug der WBG Möckern in ihr neues Verwaltungsobjekt. Endlich können hier alle unter einem Dach bei modernen Bedingungen arbeiten und wir verwalten hier mehr als 2.ooo Mieteinheiten von 3 Gesellschaften, der Stadt und vielen Privatpersonen. Damit gehören wir auch hier zu den „Großen“.

Als Stadt hatten wir zwar bis kurz vor Jahresschluss keinen Haushalt, aber im Februar/März haben wir mit den Stadträten Prioritäten festgelegt, die wir auch geschafft haben. Übrigens haben wir zum Jahresende auch die Genehmigung für unseren Haushalt 2016 bekommen.

Die investiven Schwerpunkte waren die Fertigstellung des Straßenbaues in Theeßen, der Sanitärtrakt der Sporthalle in Möckern, das Abwassernetz in Stegelitz mit dem zugehörigen Straßenbau (auch wenn der erst 2017 fertig wird), der gemeinsame Ausbau der Ortsdurchfahrt Lüttgenziatz mit dem Landkreis, der Beginn des Ausbaus des Gemeindezentrums Theeßen einschließlich neuem Standort für Bauhof und ein Verwaltungsbüro, die Beschaffung von zwei Feuerwehrfahrzeugen für Krüssau und Büden und die Erneuerung vieler Spielplätze mit Unterstützung der Einwohner und ….. ! Und das alles ohne neue Schulden! Wir können gemeinsam stolz auf das Erreichte sein!"

Meetingpoint JL: Mit welchen Projekten hatte die Stadt zu „kämpfen“, was fiel besonders schwer?
Frank von Holly:
"Die schwierigste Entscheidung war natürlich die zum Loburger Bürgerhaus und dem damit verbundenen Umzug der Verwaltung. Obwohl wir hier langfristig viel Geld sparen (ca. 83.500 €/Jahr) und die Loburger endlich das seit Jahrzehnten erwünschte Bürgerhaus erhalten, wird es noch viele Jahre die umstrittenste Entscheidung in unserer Stadt bleiben. Aber auch die Entscheidung zu den einheitlichen Straßenausbaubeiträgen oder die neuen Entgelte für die Kinderbetreuung sind nicht leicht gefallen. Übrigens sind die Kosten durch dieses Landesgesetz von 2013 die größte „Neulast“ für uns alle. Während wir 2012 hier 654 T€ aufgewendet haben, gaben wir trotz deutlich höherer Zuschüsse des Landes und wesentlich höherer Elternbeiträge hier 1.350 T€ in 2016 aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor 4 Jahren! Baulich bleibt die Belastung der Stegelitzer Einwohner durch Abwasser- und Straßenbau die größte Baustelle. Aber auch hier werden wir am Ende sehen, es hat sich gelohnt."

Meetingpoint JL: Was wird uns als Stadt in 2017 beschäftigen?
Frank von Holly:
"Personal! Wir wollen 2 Azubis ausbilden, 2 neue Mitarbeiterinnen für Finanzen und eine Mitarbeiterin für Kultur einstellen (oder Mitarbeiter). Das sind 10% Neueinstellungen in einem Jahr, die wir heute schon wissen!

Der Haushalt für 2017 steht und damit auch die Schwerpunkte des Jahres.
Für weitere neue Themen sind die ersten „Pflöcke“ gesetzt. Wendgräben hat eine neue Zukunft und wir werden gemeinsam mit dem Investor die Zufahrtsstraße erneuern. Straßenbauplanungen sollen in Loburg (Freiheitsstraße und Münchentor), Ziepel (Ortsdurchfahrt) und in Wallwitz (Gehweg zur Mühle) beginnen, um die Folgejahre zu gestalten. Aber auch der Straßenbau in Loburg (Wiesengrund/Gartenstraße) oder die Ortsdurchfahrt in Rosian gemeinsam mit dem Landkreis lassen lang gehegte Wünsche in Erfüllung gehen. Die begonnenen Vorhaben fertigzustellen gehört natürlich ebenso dazu, wie der Umbau der Verwaltung in Möckern.

Viele Bebauungspläne müssen wir beraten und beschließen, damit wir wieder Bauvorhaben für Wohnen und Gewerbe sicherstellen können. So z.B. in Hohenziatz, Friedensau, Loburg und Möckern.

Viele weitere Bauvorhaben, die man hier nicht alle aufzählen kann, werden in fast allen Orten stattfinden. Wichtig ist uns hierbei, dass wir auch Dinge ermöglichen, die wir selber ohne die Einwohner und Firmen so nicht realisieren könnten, die aber mit viel Engagement vor Ort möglich werden, wenn wir etwas Geld dazu geben. Hier möchte ich besonders das Engagement bei den Spielplätzen, der FFW-Garage in Rosian und den Heimat- und Sportverein Lübars mit seiner Sporthalle hervorheben. Weiter so, kann man da nur sagen!

Um den Haushalt 2018 aufstellen zu können und gleichzeitig das Ziel; Absenkung der Elternbeiträge 2018 zu erreichen, werden wir über mögliche Einsparungen, aber vor allem über Steuererhöhungen ab 2018 beraten müssen.

2017 wird also wieder spannend, aber es ist gut, wenn wir wie in den zurückliegenden Jahren weiterhin selber entscheiden können, wohin „die Reise geht“."

In diesem Sinne bin ich mit 2016 sehr zufrieden und wünsche Ihnen und uns ein gesundes und erfolgreiches 2017!

Ihr Frank von Holly

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Bilder


  • Bürgermeister der Stadt Möckern, Frank von Holly.


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